{"id":17881,"date":"2020-04-22T17:12:44","date_gmt":"2020-04-22T15:12:44","guid":{"rendered":"https:\/\/spreadmind.de\/?p=17881"},"modified":"2025-12-02T15:06:48","modified_gmt":"2025-12-02T14:06:48","slug":"angst-vor-der-kamera","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/angst-vor-der-kamera\/","title":{"rendered":"Angst vor der Kamera? 10 Tipps von Ariane Willikonsky"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\">[et_pb_section global_module=\"20659\"][\/et_pb_section]<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Spreadmind Autoren, die ihr Wissen in Form von Online-Kursen, Audios, Videos etc. weitergeben m\u00f6chten, ist es eine gro\u00dfe Herausforderung, das erste Mal vor der Kamera zu stehen. Die langj\u00e4hrige Spreadmind Autorin Ariane Willkonsky m\u00f6chte dir diese Angst vor der Kamera nehmen. Sie gibt dir in folgendem Video n\u00fctzliche Tipps, auf was es beim Sprechen vor der Kamera bzw. der Aufnahme eines Videos ankommt und wie du dich schnell entspannter und sicherer f\u00fchlst. Denn es ist ihr eine Herzensangelengenheit, Menschen dabei zu unterst\u00fctzen, ihr Wissen \u00fcber interessante Themen in die Welt hinauszutragen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" hcb-fetch-image-from=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=o6APaiiCnGQ\" title=\"Angst vor der Kamera? Tipps von Ariane Willikonsky\" width=\"1080\" height=\"608\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/o6APaiiCnGQ?feature=oembed\"  allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Mit diesen 10 Tipps besiegst du deine Angst vor der Kamera<\/h2>\n<h3><b>1. Tipp: Erschaffe dir eine vertraute Atmosph\u00e4re<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zun\u00e4chst ist es kein sch\u00f6nes Gef\u00fchl, mit dem Kameraloch im Laptop oder dem Smartphone kommunizieren zu m\u00fcssen. Der erste Schritt, um dir die Angst vor der Kamera zu nehmen, ist es also, dass du dir eine vertraute Atmosph\u00e4re schaffst. So kannst du dir zum Beispiel ein Smiley an die Stelle der Kamera kleben, um dir besser vorstellen zu k\u00f6nnen und ein Gef\u00fchl daf\u00fcr zu bekommen, dass du wirklich mit jemandem redest. Oder du h\u00e4ngst ein Bild von jemandem an diese Stelle, den du gerne magst und mit dem du positive Dinge verbindest. Das gibt dir ein Gef\u00fchl der Vertrautheit und l\u00e4sst den Eindruck entstehen, du erz\u00e4hlst deine Inhalte niemandem Fremden, sondern beispielsweise einem Freund oder Familienmitglied.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Alternativ kannst du dir auch einen Kunden vorstellen, den du gerne magst und zu diesem sprichst. Grunds\u00e4tzlich ist es entscheidend, dass du dir vorstellst, dass die Person oder die Personen direkt vor dir sitzen und du dich so in das Gespr\u00e4ch mit diesen hineinversetzen kannst. So ist eine Blockade, die dich beim Sprechen belastet, schnell vergessen und du machst direkt einen souver\u00e4nen und authentischen Eindruck. Falls du zwischendurch merken solltest, dass es dir langsam wieder schwerer f\u00e4llt und die Blockade erneut ihre Spuren hinterl\u00e4sst, rufe dir in Erinnerung, dass die Person eigentlich gerade vor dir sitzt. Dies wird dir vieles erleichtern.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Es ist also nicht nur wichtig, dass du gut in Szene gesetzt bist \u2013 auch der Hintergrund, auf den du w\u00e4hrend der Aufnahme schaust, muss sch\u00f6n sein. Dann bist du viel lockerer im Umgang mit der Kamera und sprichst dann auch quasi mit einer Person, also mit dem, was hinter dem Bildschirm ist. So f\u00fchlt sich der Kursteilnehmer, der das Video sp\u00e4ter anschaut, pers\u00f6nlich angesprochen, da du entspannt erz\u00e4hlst und dabei Blickkontakt h\u00e4ltst. Apropos Blickkontakt: Achte unbedingt darauf, dass du jederzeit direkt in die Kamera schaust und nicht etwa abschweifst, indem du auf deinen Bildschirm oder im Raum umherschaust. Das mag zwar am Anfang befremdlich auf dich wirken, ist jedoch wirklich wichtig f\u00fcr deine Pr\u00e4senz im Video und dessen Wirkung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Tipp: Achte bitte auch auf deine Gestik und Mimik. So wird dir bewusst, wie du vor der Kamera aussiehst und dich bewegst und kannst bei Bedarf daran arbeiten.\u00a0<\/span><\/p>\n<h3>2. Tipp: Es kommt nicht auf die Technik an<\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Grunds\u00e4tzlich ist es das Allerwichtigste, dass du Freude dabei hast, das was du sagst, also dein Wissen, auch zu vermitteln und zu verbreiten. Du darfst nicht denken, dass du daf\u00fcr ein professionelles Kamerateam brauchst. Starte einfach mit dem, was dir zur Verf\u00fcgung steht und was dir auf dem Herzen liegt. Nimm dir dein Smartphone und fange an, zu reden, auch wenn es nicht gleich perfekt aussieht. Ganz nach dem Motto: Einfach machen \u2013 du kannst dich immer noch weiter verbessern! Du wirst schnell merken, dass du dich bei Angst vor der Kamera mit der Zeit sicherer f\u00fchlst und du automatisch besser wirst und professioneller. Learning by doing also! <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dabei kommt es wie gesagt gar nicht so sehr auf die Technik an. Aktuelle Smartphones sind f\u00fcr diese Zwecke, vor allem am Anfang, v\u00f6llig ausreichend und liefern eine sehr gute Bildqualit\u00e4t. Zudem wird die Qualit\u00e4t des Videos automatisch reduziert, sobald du diese auf Facebook, YouTube etc. hochl\u00e4dst. Ariane Willikonsky sagt selbst, dass die Videos, die sie mit einem Filmteam nach dem Upload nicht gro\u00dfartig anders aussehen, als wenn sie diese zusammen mit einer Freundin gefilmt hat. H\u00e4ufig nutzt sie einfach ihr Smartphone zusammen mit einem Ansteckmikro und einem Ringlicht.\u00a0<\/span><\/p>\n<h3>3. Tipp: Nobodys perfect <span style=\"font-weight: 400;\">\u2013 <\/span>sei einfach du selbst<\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Was du bei Angst vor der Kamera auf keinen Fall denken darfst, ist, dass alles perfekt sein muss oder du nicht h\u00fcbsch genug f\u00fcr die Kamera bist. Das Wichtigste ist es, dass du authentisch bist. Sei du selbst \u2013 dann sieht man dich auch gerne vor der Kamera. Es wird immer Leute geben, die dich nicht m\u00f6gen und mit deiner Art nichts anfangen k\u00f6nnen. Lasse dich nicht von ihren negativen Kommentaren unter deinen Videos beeinflussen, auch wenn sie dir nicht gefallen und dich nicht gl\u00fccklich machen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es wird mindestens genauso viele Menschen geben, die dich m\u00f6gen. Diese Menschen werden es dir ebenfalls in Form von positiven Kommentaren mitteilen, dass sie es toll finden, was du machst und wie du es machst. Es ist ihnen dabei vollkommen egal, dass du vielleicht nicht perfekt aussiehst oder ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hast. Ariane Willikonsky selbst ist das beste Beispiel daf\u00fcr. Doch durch ihre offene humorvolle Art gelingt es ihr, die Leute f\u00fcr sich zu gewinnen und schafft es, dass diese sich mit ihr identifizieren k\u00f6nnen. Und das selbst, wenn sie laut eigener Aussage durch ihre Kamera am Smartphone &#8222;rosa leuchtet wie ein Schweinchen&#8220;.\u00a0 \ud83d\ude42<\/span><\/p>\n<h3>4. Tipp: Ein bisschen Ordnung schadet nie<\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch wenn du keine professionelle Technik zur Verf\u00fcgung hast, solltest du schauen, dass du deine Sache ordentlich machst. Achte zum Beispiel darauf, dass es im Hintergrund, den man im Video sehen kann, nicht unaufger\u00e4umt ist. Auch solltest du selbst einen gepflegten, nat\u00fcrlichen und ordentlichen Eindruck machen. Schaue also beispielsweise darauf, dass deine Haare gek\u00e4mmt sind und wenn deine Haut gl\u00e4nzt, kannst du sie zum Beispiel mit Puder ein wenig abdecken. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch auf Hintergrundger\u00e4usche solltest du bei Angst vor der Kamera achten. Wenn zum Beispiel die Waschmaschine l\u00e4uft oder ein Fenster offen ist und L\u00e4rm von drau\u00dfen reinkommt, solltest du schauen, dass du diese st\u00f6renden Einfl\u00fcsse, so gut es geht, eind\u00e4mmst oder idealerweise ganz beseitigst. Zum Beispiel solltest du vor der Aufnahme pr\u00fcfen, ob andere Programme an deinem PC, Laptop oder Smartphone stumm geschaltet oder geschlossen sind. So kannst du beispielsweise vermeiden, dass eine neue E-Mail aufpoppt und dabei ein Ger\u00e4usch ert\u00f6nt.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Eine einheitliche Optik ist ebenfalls wichtig, damit die Videos nicht wie zusammengew\u00fcrfelt aussehen. Das kann vor allem schnell passieren, wenn du die Videos \u00fcber einen gr\u00f6\u00dferen Zeitraum wie zum Beispiel mehrere Wochen hinweg produzierst. Dabei solltest du nicht nur auf die einheitliche Optik des Hintergunds achten, sondern auch auf das Outfit, welches du tr\u00e4gst oder deinen gesamten Look wie etwa deine Frisur, Schmuck oder Make-Up.<\/p>\n<h3><b>5. Tipp: Setze dich ins richtige Licht<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Einerseits solltest du auf den richtigen Bildausschnitt achten \u2013 finde die richtige Balance zwischen N\u00e4he und Distanz, sodass du auf deine Zuschauer weder zu penetrant noch zu distanziert wirkst. Wichtig ist es,\u00a0 dass du mittig im Bild sitzt und dieses richtig ausf\u00fcllst. Andererseits spielt auch das Licht eine entscheidende Rolle bei der Wirkung deiner Aufnahme. Achte darauf, dass du das Gegenlicht durch Fenster, T\u00fcren etc. nicht hinter dir hast, sondern dass das Tageslicht oder eine andere Lichtquelle von vorne kommt. Diese Faktoren k\u00f6nnen das optische Gesamtbild deines Videos und damit die professionelle Wirkung stark beeinflussen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Diese Wirkung wird ebenfalls durch deine K\u00f6rperhaltung beeinflusst. Wenn du selbstbewusst und aufgeweckt r\u00fcberkommen m\u00f6chtest, solltest du auf deine K\u00f6rperspannung achten und darauf, entweder aufrecht zu sitzen oder zu stehen. Das sprichw\u00f6rtliche H\u00e4ufchen Elend hat bei der Videoproduktion nichts verloren \u2013 also hei\u00dft die Devise: Kopf hoch, R\u00fccken gerade richten und die Schultern nach hinten ziehen! Und das am besten w\u00e4hrend der gesamten Aufnahme beibehalten.\u00a0 <\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_19006\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-19006\" class=\"wp-image-19006 size-large\" src=\"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Angst-vor-der-Kamera-1024x560.png\" alt=\"Angst vor der Kamera\" width=\"1024\" height=\"560\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Angst-vor-der-Kamera-1024x560.png 1024w, https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Angst-vor-der-Kamera-300x164.png 300w, https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Angst-vor-der-Kamera-768x420.png 768w, https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Angst-vor-der-Kamera-1536x841.png 1536w, https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Angst-vor-der-Kamera-2048x1121.png 2048w, https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Angst-vor-der-Kamera.png 2000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-19006\" class=\"wp-caption-text\">Im Video kannst du die unterschiedlichen Einstellungen und Wirkungen des Lichts gut erkennen.<\/p><\/div>\n<h3><b>6. Tipp: L\u00e4chle und die Welt l\u00e4chelt zur\u00fcck<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Mal ehrlich, es gibt nichts Langweiligeres als steife Videos, die nur theoretische Inhalte vermitteln \u2013 diese m\u00f6chte man am liebsten abschalten. Denn solche Videos wirken anstrengend, alles f\u00fchlt sich schwer und z\u00e4h an. Darum: Setze deinen Charme ein, deine Mimik, deine Gestik \u2013 und vor allem: dein L\u00e4cheln!\u00a0 Dabei ist es wichtig, wo du hinschaust. Es kann es dir bei Angst vor der Kamera helfen, wenn du dir vorstellst, ihr w\u00e4rt zu dritt. So schaffst du es, ein gelungenes Ma\u00df an Blickkontakt zu deinen Zuschauern zu halten. Stelle dir vor, du redest mal mit der Person auf dem Bildschirm und mal mit der anderen durch die Kamera \u2013 also jemandem, der sich das Video sp\u00e4ter ansieht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Du kannst n\u00e4mlich nie gleichzeitig mit beiden Personen Augenkontakt halten. Schaust du der Person auf dem Bildschirm in die Augen, nimmt diese es nicht als Blickkontakt wahr, du allerdings schon. Wenn du zwischendurch immer wieder in die Kamera schaust, f\u00fchlt es sich f\u00fcr dich nicht wie Blickkontakt an, f\u00fcr die andere Person jedoch schon (und f\u00fcr dich durch den Tipp mit dem Smiley oder dem Bild bestimmt auch ein bisschen). Du wirst sehen, dein Video wirkt gleich viel interaktiver und lebendiger.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Damit du auf deine Zuschauer einen sympathischen, vertrauensw\u00fcrdigen Eindruck machst und diese auch auf der emotionalen Ebene abholen m\u00f6chtest, solltest du deinen freundlichen Ausdruck und dein L\u00e4cheln vor der Kamera gezielt und immer wieder \u00fcben. Auch wenn es sich f\u00fcr dich zun\u00e4chst komisch anf\u00fchlen mag, bist du es doch auch von anderen Personen in egal welchem Medium gewohnt, freundliche und l\u00e4chelnde Gesichter zu sehen. Dies wirkt sich n\u00e4mlich direkt positiv auf die Stimmung der Zuschauer aus und bewirkt, dass man dir gerne Aufmerksamkeit schenkt. <\/span><\/p>\n<h3><b>7. Tipp: Setze deine Stimme bewusst ein<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du beispielsweise Podcasts erstellen m\u00f6chtest, kommt es nat\u00fcrlich nicht auf den visuellen Eindruck, sondern vorrangig auf deine Stimme an und wie du diese einsetzt. Dabei ist es bei Angst vor der Kamera vor allem wichtig, dass du auf die Deutlichkeit der Aussprache und dein Sprechtempo achtest. Ein gewisses Handwerkszeug an Stimme und Sprechtechnik kann sich also als \u00e4u\u00dferst wertvoll erweisen und f\u00fchrt dazu, dass deine vermittelten Inhalte deutlich professioneller r\u00fcberkommen. \u00dcber diese Faktoren ist vieles m\u00f6glich, denn selbst wenn deine Inhalte qualitativ top sind, wirken diese nicht glaubw\u00fcrdig, wenn du deine Stimme klein h\u00e4ltst, sie piepsig ist oder undeutlich, wobei du durch letzteres Desinteresse vermittelst.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-weight: 400;\">Mache an den richtigen Stellen Pausen<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Generell ist die Aufmerksamkeitsspanne deiner Zuh\u00f6rer eher kurz, daher ist es wichtig, dass du die Dinge knackig auf den Punkt bringst. Dabei solltest du nicht nur daran denken, deutlich zu sprechen, sondern auch Pausen zu machen. An den richtigen Stellen eingesetzt, kannst du Pausen daf\u00fcr nutzen, die Bedeutung eines Satzes hervorzuheben oder dir zwischendurch n\u00fctzliche Zeit zu verschaffen, um, falls n\u00f6tig, \u00fcber den n\u00e4chsten Themenpunkt nachzudenken oder einfach mal Luft zu holen. Wo genau eine Pause die gew\u00fcnschte Wirkung erzielt, wirst du mit der Zeit automatisch lernen, \u00dcbung macht auch hier den Meister.\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-weight: 400;\">Achte auf die richtige Betonung<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein weiteres Stilmittel, um dem Gesagten mehr Relevanz und Wirkung zu verschaffen, ist die richtige Lautst\u00e4rke beim Sprechen. Vermeide es, direkt am Anfang deiner Aufzeichnung zu laut zu sprechen. Denn sonst hast du keine M\u00f6glichkeit mehr, gezielt relevante Passagen mit wichtigen Inhalten zu betonen. Versuche, deine Lautst\u00e4rke beim Sprechen zu variieren, um die Aufmerksamkeit der Zuschauer konstant hochzuhalten.\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-weight: 400;\">Passe dein Sprechtempo an<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du Angst vor der Kamera hast und nerv\u00f6s bist, wirst du schnell feststellen, dass du dazu neigst, zu schnell zu sprechen, da du ja schlie\u00dflich alles so schnell wie m\u00f6glich hinter dir haben willst. Doch dadurch sind nicht nur deine Zuschauer schnell angestrengt, sondern auch du selbst, da dir fr\u00fcher oder sp\u00e4ter einfach die Luft ausgehen wird. Auch hier f\u00fchrt nichts am regelm\u00e4\u00dfigen \u00dcben vorbei, da ein gleichm\u00e4\u00dfiges, ruhiges Sprechen schnell monoton wirken kann und ebenfalls von deinen Zuschauern negativ aufgefasst wird, da sie sich langweilen\u00a0 und im schlimmsten Fall sogar m\u00fcde werden \u2013 G\u00c4HN! <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Du kannst das Sprechtempo zudem an die Komplexit\u00e4t der vermittelten Inhalte anpassen \u2013 schwierige Themen sollten eher langsam und deutlich, einfache Themen k\u00f6nnen gerne auch etwas schneller gesprochen werden. Durch die \u00dcbung wirst du mit der Zeit herausfinden, wie du deine Stimme gezielt einsetzen und variieren kannst, um die Inhalte deines Videos bewusst zu betonen und ihnen dadurch mehr Kraft und Ausdruck zu verleihen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Tipp: Am Drehtag selbst solltest du darauf achten, was du zu dir nimmst. Getr\u00e4nke wie Kaffee oder bestimmte Lebensmittel wie Zitrusfr\u00fcchte. rohes Gem\u00fcse, \u00c4pfel bzw. generell fett- oder zuckerreiche Lebensmittel k\u00f6nnen den Speichelfluss anregen und dich so bei einer deutlichen, sauberen Aussprache behindern.\u00a0<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-weight: 400;\">Gew\u00f6hne dich zun\u00e4chst an deine Stimme<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Um diese Tipps in der Praxis umsetzen zu k\u00f6nnen, musst du dich vorab an deine Stimme gew\u00f6hnen und zumindest ein bisschen m\u00f6gen lernen. Und um an ihr arbeiten zu k\u00f6nnen, musst du sie n\u00e4mlich erst einmal kennen. Vor allem, wenn du dich selbst das erste Mal aufgenommen h\u00f6rst, wirst du feststellen, dass sich deine Stimme von au\u00dfen ganz anders anh\u00f6rt, als du sie selbst wahrnimmst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Daher sind viele Leute h\u00e4ufig \u00fcberrascht und finden die Stimme sogar grauenvoll, da sie den Klang einfach nicht gewohnt sind. Du solltest dir also deine aufgenommene Stimme erst einmal anh\u00f6ren und wenn sie dir nicht gef\u00e4llt, kannst du beginnen, daran zu arbeiten. F\u00fcr Ariane Willikonsky hei\u00dft Selbstbewusstsein beispielsweise, dass man sich \u00fcber sich selbst bewusst ist und dazu geh\u00f6rt eben auch die Stimme. Man muss diese zwar nicht toll finden, aber man muss sie eben kennen und wenn man nicht zufrieden ist, muss man daran arbeiten.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Tipp: Vor Drehbeginn kannst du deine Stimme gezielt mit Sprech\u00fcbungen auf die Videoproduktion vorbereiten, damit diese einen einheitlichen Klang in allen Videos aufweist, die du an diesem Tag produzierst.<\/span><\/p>\n<h3>8.Tipp: \u00dcberlege dir vorab, welche Inhalte du vermitteln m\u00f6chtest<\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du Angst vor der Kamera hast, ist es wichtig, dass du dir vorher alle Inhalte \u00fcberlegst und durchgehst, die du im Video vermitteln m\u00f6chtest. Erstelle dir eine kleine Struktur, zum Beispiel aus Stichpunkten. Ariane Willikonsky macht dies am Beispiel ihrer sogenannten &#8222;Redneruhr&#8220;, die f\u00fcr ihre Arbeit sehr praktisch ist.<\/span><\/p>\n<p>Folgende Punkte umfasst diese Redneruhr:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>&#8222;Wer bin ich?&#8220;<\/strong><\/li>\n<li><strong>&#8222;Was mache ich?&#8220;\u00a0<\/strong><\/li>\n<li><strong>&#8222;F\u00fcr wen ist es?&#8220;<br \/>\n<\/strong><\/li>\n<li><strong>&#8222;Wie mache ich es?&#8220;<\/strong><\/li>\n<li><strong>&#8222;Wozu das Ganze? Was bringt es jemandem?&#8220;<\/strong><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\"><strong>&#8222;Was soll dieser jemand danach tun?&#8220; (Call to action)<\/strong><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Mit dieser Struktur geht sie durch jedes einzelne Video, unabh\u00e4ngig vom Umfang. Du solltest also nicht einfach <a href=\"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/haeufigste-online-kurs-fehler\/\">ohne Konzept<\/a> drauflos reden, da sonst die Zuschauer schnell das Interesse verlieren. Es ist dabei zwar wichtig, ein inhaltliches Konzept zu haben, dieses aber nicht bis ins Detail auszuarbeiten, sondern sich nur eine simple Struktur mit Stichpunkten auszudenken. Ansonsten kann es schnell vorkommen, dass man zum Ablesen neigt. Auch von Teleprompter-Apps r\u00e4t Ariane Willikonsky ab. Auch w\u00e4hrend der Aufnahme noch einmal auf den Zettel zu schauen und zu schauen, ob alle Punkte abgearbeitet sind, ist kein Problem. Selbst wenn du noch einen Punkt vergessen hast, kannst du dies erw\u00e4hnen und anschlie\u00dfend noch erg\u00e4nzen.<\/span><\/p>\n<p>Tipp: Damit du dir die M\u00f6glichkeit offen halten kannst, die Reihenfolge der Videos im Nachhinein noch \u00e4ndern zu k\u00f6nnen, einzelne Videos zu erg\u00e4nzen oder zu l\u00f6schen, solltest du innerhalb der Videos nicht auf andere Videos oder deren Inhalte verweisen. So kannst du deine Videos gegebenenfalls sogar f\u00fcr weitere <a href=\"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/online-kurs-erstellen\/\">Online-Kurse<\/a>\u00a0nutzen.<\/p>\n<h3><b>9. Tipp: Lasse dich durch kleine Fehler nicht aus dem Konzept bringen<\/b><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ariane Willinkonsky braucht im Schnitt h\u00e4ufig 15 bis 20 Versuche, bis ein Video im Kasten ist und in der Lektion eines Video-Kurses landet. Grunds\u00e4tzlich sind Versprecher kein Problem, jedoch solltest du einen gewissen Anspruch an dich selbst und deine Inhalte haben. Letzten Endes musst du n\u00e4mlich selbst damit zufrieden sein und es muss f\u00fcr dich selbst passen und eine runde Sache sein. Um das Video ein paarmal durchsprechen zu k\u00f6nnen, solltest du daher ausreichend Zeit einplanen, bis es f\u00fcr dich passt.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Am Beispiel von Ariane w\u00e4ren das ein bis zwei Videos, f\u00fcr die sie jeweils etwa drei Stunden Zeit einplant, auch wenn diese letzten Endes nur 10 Minuten dauern. Nachdem sie sich mit einem Konzept vorbereitet hat, spricht sie den Inhalt locker in die Kamera. Wenn sie sich mal versprechen sollte, dreht sie nicht das ganze Video neu, sondern arbeitet mit Sequenzen.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"font-weight: 400;\">Arbeite mit einzelnen Videosequenzen<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Das bedeutet, dass sie auch nicht das ganze Video hindurch redet, sondern mit der Redneruhr die genannten sechs Bereiche abarbeitet. Die Begr\u00fc\u00dfung ist dabei v\u00f6llig individuell und losgel\u00f6st von den restlichen Inhalten. Also folgt zuerst die Begr\u00fc\u00dfung, dann ein Schnitt, da dieser thematisch passt. So muss sie nicht immer alles neu drehen, sondern muss nach einem Versprecher nur eine Sequenz neu drehen. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Wie du siehst, ergibt es wenig Sinn, das ganze Video auf einmal aufnehmen zu wollen. Denn sonst w\u00fcrdest du immer denken, dass du dir \u00fcber l\u00e4ngere Zeit alles merken musst, was du sagen m\u00f6chtest und dir dabei auf keinen Fall ein Fehler unterlaufen darf. Mit diesem Perfektionismus machst du dir unn\u00f6tig Stress, dem du mit der Aufteilung in einzelne Sequenzen einfach vorbeugen kannst.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du mit einer Sequenz nicht zufrieden bist und diese optimieren m\u00f6chtest, kannst du diese so lange wiederholen und neu aufzeichnen, bis f\u00fcr dich alles passt. Anschlie\u00dfend kannst du die einzelnen Sequenzen mit einem geeigneten Tool zur Videobearbeitung in die korrekte Reihenfolge bringen. Wenn du Windows nutzt, k\u00f6nnen wir dir Camtasia empfehlen \u2013 als Mac-Nutzer Screenflow oder den Quick Time Player.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">H\u00e4ufig musst du bei Angst vor der Kamera erst einmal in den Flow kommen, denn meist passieren in den ersten Minuten die meisten Versprecher. Danach wirst du schnell automatisch sicherer. Bei einem Versprecher kannst du den Satz noch einmal wiederholen, also neu sprechen, anschlie\u00dfend das Video so schneiden, dass der Versprecher drau\u00dfen ist und der neue Satz diesen korrekt ersetzt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Weil es eben h\u00e4ufig eine Weile dauert, bis du vor der Kamera auftaust, kannst du dir auch eine sinnvolle Reihenfolge \u00fcberlegen, in der du die Videos aufnimmst. Die ersten Videos, die du f\u00fcr die Einleitung in deinen Online-Kurs produzierst, sind n\u00e4mlich am wichtigsten, da es bekanntlich der erste Eindruck ist, der z\u00e4hlt. Und f\u00fcr diesen hast du nur eine einzige Chance \u2013 daher solltest du diese Videos erst aufnehmen, wenn du sicher vor der Kamera bist, also am besten eher gegen Ende der Videoproduktion.<\/span><\/p>\n<h3>10. Tipp: Warum Videos?<\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Trotz Angst vor der Kamera kannst du \u00fcber Videos vieles mehr als bei anderen Medien transportieren \u2013 Mimik, Gestik, Stimme. F\u00fcr Ariane Willikonsky sind Videos ihre Einnahmequelle. Wenn Menschen zu ihr kommen, dann entweder \u00fcber die Empfehlung bestehender Kunden oder h\u00e4ufig \u00fcber ihre Videos. Im Gegensatz zu vielen Kollegen muss sie keine kostenlose Erstberatung mehr anbieten, da die Leute sie bereits \u00fcber ihre Videos kennen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Sie haben sich bewusst entschieden, zu ihr zu kommen, da sie sie eben bereits kennen und wissen, wie sie arbeitet. Die Leute wollen letztlich zu ihr, weil sie genauso ist, wie sie ist und sich in ihren Videos auch so gibt. F\u00fcr Ariana Willikonsky ist das eine tolle Basis, da die<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Leute bereits hoch motiviert zu ihr kommen. Dadurch entsteht schnell eine tolle Arbeitsebene, da die Kunden genau das gefunden haben, was sie gesucht haben.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Bei Fragen oder wenn du mehr \u00fcber Ariane Willikonsky erfahren m\u00f6chtest, kannst du sie \u00fcber ihre <a href=\"https:\/\/rhetorik-masterclass.de\/ariane-willikonsky\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Online-Akademie<\/a> kontaktieren, die sie mit Spreadmind umgesetzt hat. Auch \u00fcber ihre <a href=\"https:\/\/ariane-willikonsky.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Website<\/a> und die Kommentarfunktion unter ihren <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/user\/Foninstitut\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Videos<\/a> steht sie dir gerne mit Rat und Tat zur Seite.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr viele Spreadmind Autoren, die ihr Wissen in Form von Online-Kursen, Audios, Videos etc. weitergeben m\u00f6chten, ist es eine gro\u00dfe Herausforderung, das erste Mal vor der Kamera zu stehen. Die langj\u00e4hrige Spreadmind Autorin Ariane Willkonsky m\u00f6chte dir diese Angst vor der Kamera nehmen. Sie gibt dir in folgendem Video n\u00fctzliche Tipps, auf was es beim [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":19006,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"video","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-17881","post","type-post","status-publish","format-video","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","post_format-post-format-video"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17881","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17881"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17881\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20889,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17881\/revisions\/20889"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19006"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17881"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17881"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17881"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}