{"id":19602,"date":"2021-12-13T21:46:45","date_gmt":"2021-12-13T20:46:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.spreadmind.de\/?p=19602"},"modified":"2025-07-09T09:20:10","modified_gmt":"2025-07-09T07:20:10","slug":"podcast-erstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/podcast-erstellen\/","title":{"rendered":"Podcast erstellen: Mit diesen 11 Schritten einen eigenen Podcast starten"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\">[et_pb_section global_module=\"20659\"][\/et_pb_section]<\/p>\n<p><strong>Mit einem eigenen Podcast schwimmst du voll auf der Trendwelle! Kaum ein anderes Medium verzeichnet aktuell solche Wachstumsraten. Kein Wunder, denn Podcasts sind ein sehr praktisches Marketinginstrument, wenn du deine Botschaft und dein Wissen mit Interessenten und Kunden teilen m\u00f6chtest. Vor allem, wenn Schreiben nicht so dein Ding ist, ist ein Podcast eine tolle Alternative zum klassischen Blog. Der Vorteil: Die Zuh\u00f6rer h\u00f6ren deine Stimme! Dadurch ist es vergleichsweise einfach, eine emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen. Zudem sind H\u00f6rer von Podcasts im Vergleich zu Konsumenten anderer Medien recht offen f\u00fcr Werbung, weshalb Podcasts ein bestens geeigneter Kanal zum Bewerben eigener Produkte oder auch Produkte von Werbepartnern sind. Im folgenden Artikel zeige ich dir die 11 wichtigsten Schritte, wenn du einen Podcast erstellen m\u00f6chtest! Let\u2019s go!\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Was ist ein Podcast?<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Podcasts behandeln in mehreren Episoden bestimmte Themen und dienen h\u00e4ufig der Information oder rein zur Unterhaltung der H\u00f6rer. Als Medien kommen Audiodateien oder, im Falle von Vodcasts, auch Videodateien zum Einsatz, die online auf Websites oder speziellen Plattformen bzw. deren Apps abgerufen werden k\u00f6nnen.\u00a0<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Schritt 1: Lege ein Thema f\u00fcr den Podcast fest, finde eine Nische und bestimme deine Ziele<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du einen Podcast erstellen m\u00f6chtest, solltest du zun\u00e4chst ein Thema festlegen. Das A &amp; O bei Podcasts sind spannende Inhalte, die du alleine oder im Gespr\u00e4ch mit anderen Personen vermittelst bzw. besprichst. \u00dcberlege dir also genau, wor\u00fcber du im Podcast sprechen m\u00f6chtest und wer deine m\u00f6gliche Zielgruppe sein k\u00f6nnte. Der entscheidende Punkt ist es, dass du einen Mehrwert f\u00fcr deine Zuh\u00f6rer generierst.<\/span><\/p>\n<p>Soll dein Podcast lediglich unterhalten, oder auch informieren und\/oder f\u00fcr Inspiration sorgen? Generell solltest du nat\u00fcrlich Spa\u00df daran haben, mit deiner Stimme spannende Themen zu vermitteln, zu denen du eine Expertise besitzt, sowie Erfahrung gesammelt hast und deinen Podcast nicht ausschlie\u00dflich zu Werbezwecken nutzen.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In puncto Equipment solltest du dir au\u00dferdem bereits vorab \u00fcberlegen, ob du deinen Podcast ausschlie\u00dflich alleine oder mit einem weiteren Host oder Interviewg\u00e4sten produzieren m\u00f6chtest. Bei der Themenwahl selbst solltest du nicht davor scheuen, ein Nischenthema zu w\u00e4hlen, da das die Auffindbarkeit deines Podcasts erleichtert und sich in einer Nische h\u00e4ufig treue und leidenschaftliche H\u00f6rer finden lassen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dazu solltest du als Erstes die Grundidee deiner Nische sowie die groben Inhalte skizzieren, die in deinem Podcast behandelt werden sollen. Das erleichtert dir die weiteren Schritte wie beispielsweise die Namensfindung. Um Ideen anhand von bestehenden Beispielen zu sammeln, kannst du bereits existierende Podcasts durchst\u00f6bern sowie die Kategorien, in denen diese auf den verschiedenen Plattformen zu finden sind.<\/span><\/p>\n<p>Damit du ebenfalls ein Gef\u00fchl f\u00fcr die Inhalte selbst sowie den Stil bekommst, in welchem diese vermittelt werden, kannst du vorab auch die popul\u00e4rsten Podcasts zu deinem Thema anh\u00f6ren.<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Schritt 2: Lege die Inhalte und die Struktur deines Podcasts fest\u00a0<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du die Themenfindung abgeschlossen hast, solltest du dir Gedanken dar\u00fcber machen, wie h\u00e4ufig du neue Episoden f\u00fcr deinen Podcast erstellen und ver\u00f6ffentlichen willst. Dabei solltest du im Hinterkopf behalten, dass es immer einige Zeit f\u00fcr Vorbereitung, Aufnahme und Schnitt ben\u00f6tigt, weshalb du vorab bereits grob das Thema und eine Gliederung bzw. einen Leitfaden definieren solltest, an dem du dich orientieren kannst, damit du dich nicht in andere Themen verstrickst und sich dadurch dein Podcast unn\u00f6tig in die L\u00e4nge zieht.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">In der Regel bevorzugen die meisten H\u00f6rer in etwa eine Episodenl\u00e4nge von 20-45 Minuten, wobei sich dies nicht pauschal sagen l\u00e4sst, weil dieser Faktor immer von der Zielgruppe, dem Format des Podcasts sowie dem Thema an sich abh\u00e4ngig ist. Wenn du beispielsweise ein Interview f\u00fchrst, dauert dieses schnell einmal l\u00e4nger als eine Folge, in der du einen Monolog h\u00e4ltst. Ist ein Thema zudem komplex, kannst du dieses ohne Probleme auf zwei Folgen aufteilen.\u00a0\u00a0\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du gerade erst mit deinem Podcast starten und am Anfang deiner Karriere als Podcaster stehst, solltest du dich nicht \u00fcberfordern und dir einen zu straffen Zeitplan aufhalsen. Gerade, wenn du dich erst in ein Thema einlesen und vieles recherchieren musst oder dich um die Organisation eines Interview-Gastes k\u00fcmmern musst. Es ist nicht unbedingt n\u00f6tig, dass jede Woche eine neue Folge deines Podcasts erscheint, wie man bei vielen erfolgreichen Podcasts mit loyalen H\u00f6rerschaft sehen kann.<\/span><\/p>\n<p>Falls das Ganze einmal eine gewisse Routine gewonnen hat und du merkst, dass du es doch schaffst, w\u00f6chentlich zu podcasten, kannst du auch deinen Rhythmus der Ver\u00f6ffentlichung \u00e4ndern. Doch Vorsicht: <span style=\"font-weight: 400;\">Deine H\u00f6rer werden ebenfalls gewohnte Abl\u00e4ufe zu sch\u00e4tzen wissen. Versuche deshalb, nicht zu oft deinen Rhythmus oder den Ablauf des Podcasts sowie die Ansprache deiner H\u00f6rerschaft zu \u00e4ndern.\u00a0<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Schritt 3: Das passende Equipment f\u00fcr den Podcast organisieren<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Um einen Podcast erstellen zu k\u00f6nnen, gibt es zahlreiches und ganz unterschiedliches Equipment. Wenn du also einen Podcast mit einer ansprechenden, klaren Qualit\u00e4t der Aufnahme machen willst, solltest du nicht das Mikrofon deines Smartphones nutzen. Aber keine Sorge, gerade am Anfang ist gutes Equipment f\u00fcr deinen Podcast nicht allzu teuer. Alles, was du brauchst, ist ein PC mit einem integrierten oder einem USB-Mikrofon sowie einen Kopfh\u00f6rer. Alternativ kannst du auch ein Headset nutzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zudem ben\u00f6tigst du eine Aufnahmesoftware, um deine Podcast-Folgen zu produzieren und als MP3-Datei speichern zu k\u00f6nnen. Am Anfang wird von vielen Podcastern Audacity oder GarageBand genutzt. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Sowohl das Mikrofon als auch die Aufnahmesoftware sollten leistungsf\u00e4hig sein, um f\u00fcr eine gute Tonqualit\u00e4t zu sorgen und deine Stimme klar und deutlich ohne Fehler h\u00f6rbar zu machen.<\/span><\/p>\n<p>Falls du planst, mit mehreren Gespr\u00e4chspartnern zu podcasten, solltest du nicht auf das integrierte Mikrofon deines Computers vertrauen, sondern ein USB-Mikrofon oder ein externes Aufnahmeger\u00e4t nutzen. Gibt es neben dir noch weitere Hosts, solltest du dir zus\u00e4tzlich noch ein Audio Interface zulegen, dass als Schnittstelle zwischen den Mikrofonen und Kopfh\u00f6rern dient.<\/p>\n<p><b>Hier noch einmal eine Liste, was du alles ben\u00f6tigst, um einen Podcast erstellen zu k\u00f6nnen:\u00a0<\/b><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Computer<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Mikrofon (integriert, USB oder externes Aufnahmeger\u00e4t bei mehrern Gespr\u00e4chspartnern)<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Kopfh\u00f6rer\/Headset<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Mixer (bei mehreren Audioquellen)<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Audio Interface bei Aufnahmen mit mehreren Hosts<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Audioaufnahme-\/Schnittsoftware<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Pop-Filter\/Windschutz, um St\u00f6rungen bzw. \u00dcbersteuern des Mikrofons zu verhindern<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Camcorder\/Webcam (bei Vodcasts)<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Schritt 4: Cover, Logo und Name des Podcasts kreieren<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Da sich dein Podcast von deinen Mitbewerbern abheben soll, sollte dieser m\u00f6glichst direkt erkennbar und unverwechselbar sein. Aus diesem Grund solltest du dir ein ansprechendes Cover \u00fcberlegen, das dein pers\u00f6nliches Thema perfekt widerspiegelt und zu deinem Branding passt. Damit sorgst du f\u00fcr ein einheitliches und professionelles Erscheinungsbild deines Podcasts, was gerade f\u00fcr den ersten, visuell gepr\u00e4gten Kontakt von m\u00f6glichen Interessenten entscheidend sein kann.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0Anschlie\u00dfend ist dein Logo dran, denn das ist in der Regel das Erste, was man von deinem Podcast sieht, bevor man deine Stimme h\u00f6ren kann. Bei der Gestaltung bist du v\u00f6llig frei \u2013 w\u00e4hle ein professionelles Bild von dir, einen Schriftzug mit dem Titel deines Podcasts oder eine zu deinem Thema passende Illustration. F\u00fcr die Umsetzung von Cover und Logo kannst du beispielsweise auf 99designs oder fiverr zur\u00fcckgreifen.<\/span><\/p>\n<p>Alternativ kannst du den kostenfreien Service von Canva nutzen, dass dir eine riesige Bibliothek mit Designs und Vorlagen zur Verf\u00fcgung stellt und dir den Upload eigener Bilder und Grafiken zur Integration in ein bestehendes Layout erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Fehlt noch der Name des Podcasts. Dieser sollte nat\u00fcrlich von niemandem sonst genutzt werden und m\u00f6glichst im Kopf h\u00e4ngen bleiben. Deshalb sollte der Name m\u00f6glichst einpr\u00e4gsam und kurz sein. Er kann deinen Namen beinhalten bzw. einen Ausdruck oder ein Wortspiel, das dein Thema kurz und knapp auf den Punkt bringt. Damit dein Podcast in den Suchmaschinen besser gefunden werden kann, solltest du zudem auf wichtige Keywords rund um dein Thema achten und versuchen, diese zu ber\u00fccksichtigen.\u00a0<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Schritt 5: \u00dcberlege dir ein passendes Intro, ein Outro sowie einen Slogan f\u00fcr deinen Podcast<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wie ich bereits bei Punkt 2 erw\u00e4hnt habe, m\u00f6gen die Zuh\u00f6rer deines Podcasts gerne gewisse Routinen. Sorge f\u00fcr einheitliche Abl\u00e4ufe mit einem identisch gestalteten Intro sowie einem Outro, das sich bei jeder Episode deines Podcasts wiederholt. Wenn dir nichts Passendes einfallen sollte, kannst du dich bei bestehenden Podcasts inspirieren lassen und dabei Ideen sammeln.<\/span><\/p>\n<p>Im Intro erkl\u00e4rst du kurz und in knappen Worten, was das Thema deines Podcasts ist und was deine H\u00f6rer erwartet. Im Outro kannst du dich ebenfalls kurz und knapp verabschieden und den H\u00f6rern mitteilen, wie sich dich zum Beispiel \u00fcber Social Media erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zus\u00e4tzlich kannst du dir noch einen eing\u00e4ngigen Slogan f\u00fcr deinen Podcast ausdenken \u2013 als quasi ein Werbe-Claim, der. auf deine Zielgruppe zugeschnitten, im Kopf deiner H\u00f6rer bleibt. Diesen kannst du entweder im Titel direkt erw\u00e4hnen oder am Ende deines Intros. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Da es nicht nur wichtig ist, wie dein Podcast aussieht, sondern auch, wie er sich anh\u00f6rt, kannst du das Intro sowie das Outro auch mit einer zum Thema passenden Melodie oder einem Musikst\u00fcck untermalen. Dies unterst\u00fctzt den Wiedererkennungswert deines Podcasts. Auf der Suche nach einem passenden Jingle oder einem Intro bzw. Outro kannst du auf diverse Websites und Archive zur\u00fcckgreifen, die sogar \u00fcber teils kostenfreie Angebote verf\u00fcgen.<\/span><\/p>\n<p>\u00dcber das Schnittprogramm kannst du anschlie\u00dfend die einzelnen Teile deines Podcasts verbinden und so deine gesamte Podcast-Episode erstellen.<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Schritt 6: Finde den passenden Ort, um die Aufnahme des Podcasts starten zu k\u00f6nnen<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du einen Podcast erstellen m\u00f6chtest, ist dazu nicht zwingend ein professionelles Tonstudio notwendig, damit eine gute Klangqualit\u00e4t der Audioaufnahmen gew\u00e4hrleistet ist. Suche dir zu Hause einen ruhigen Raum, idealerweise mit Bildern, M\u00f6beln, Teppichboden und Vorh\u00e4ngen. Dies schlucken Umgebungs- und St\u00f6rger\u00e4usche und vermeiden Echos, was zum Beispiel bei einer Aufnahme im Badezimmer der Fall w\u00e4re. Achte zudem darauf, dass der Raum nicht zu viele und gro\u00dfe Fenster hat oder zu hohe Decken, die schnell f\u00fcr Hall sorgen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Schritt 7: Produktion \u2013 mit Aufnahme, Bearbeitung und Schnitt den Podcast starten<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">So, nun hast du das Thema deines Podcasts gefunden, Logo und Namen festgelegt und das Equipment ist bereitgestellt \u2013 dann kann es ja endlich mit der Produktion losgehen, damit du bald mit deinem Podcast starten kannst! Teste zun\u00e4chst dein Mikrofon und teste die Entfernung zwischen dir und dem Ger\u00e4t, um den besten Klang f\u00fcr die Aufnahme herauszufinden. Nicht erschrecken: Deine Stimme wird vielleicht am Anfang auf Band etwas komisch klingen. Doch du wirst dich schnell daran gew\u00f6hnen und \u00dcbung macht schlie\u00dflich den Meister!\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Je nachdem, welches Equipment du f\u00fcr die Aufnahme nutzt, erfolgt dir \u00dcbertragung auf deinen Computer. Bei einem USB-Mikrofon nimmst du direkt im Aufnahme- bzw. Schnittprogramm auf, bei einem Aufnahmeger\u00e4t musst du dieses nach dem Einsprechen des Podcast mit dem Computer verbinden und die Dateien \u00fcbertragen. Bei der ersten Nutzung der bereits genannten Software bekommst du ein Tutorial, dass dir die g\u00e4ngigen Funktionen erkl\u00e4rt \u2013 alternativ kannst du dir zahlreiche Erkl\u00e4rungen beispielsweise auf YouTube anschauen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du die Aufnahme beendet und in das Aufnahmeprogramm importiert hast, beginnst du, die Audiodateien zu bearbeiten und zu schneiden. Entferne oder bearbeite Versprecher, ungewollte Pausen oder St\u00f6rger\u00e4usche und Passagen, die du nicht fl\u00fcssig gesprochen hast oder deiner Meinung nach nicht passend formuliert hast. Mit dem Audiopegel kannst du zudem pr\u00fcfen, ob dein Podcast die richtige Lautst\u00e4rke hat und diese ggf. mit Filtern anpassen. Wenn du dir anfangs noch unsicher bist, kannst du beim Schnitt auch zwei Durchg\u00e4nge machen.<\/span><\/p>\n<p>Den Ersten, in dem du die Inhalte bearbeitest und doppelte oder abweichende Teile rausschneidest und den Zweiten, in dem du Versprecher, Unsicherheiten und St\u00f6rger\u00e4usche entfernst. Hast du alles nach deinen Vorstellungen angepasst und fertiggestellt, exportierst du die Audiodatei in einem passenden Format f\u00fcr Podcasts wie zum Beispiel .mp3.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dabei ist es wichtig, dass du die Datei entsprechend mit allen wichtigen ID3-Informationen wie Album, K\u00fcnstler, Titel etc. taggst, damit Interessenten und H\u00f6rer deinen Podcast einfacher finden und die Plattformen diesen leichter katalogisieren k\u00f6nnen. Beim Benennen der MP3-Datei solltest du beachten, dass sowohl der Podcast-Name als auch das Erscheinungsdatum der Episode direkt zu erkennen sind.\u00a0<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Schritt 8: Beschreibung &amp; Shownotes verfassen<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn es um das Podcast erstellen geht, solltest du beachten, dass jeder Podcast \u00fcber eine Beschreibung verf\u00fcgt, die das \u00fcbergeordnete Thema in einer Vorschau pr\u00e4sentiert. Auf einer Podcast-Plattform wird diese unterhalb des Podcast-Titels angezeigt. Zus\u00e4tzlich solltest du f\u00fcr jede Episode selbst einen Titel sowie eine Beschreibung formulieren, in der du kurz anschneidest, worum es in der Episode geht.<\/span><\/p>\n<p>Diese Beschreibungen werden als Shownotes bezeichnet und dienen dazu, Keywords, Affiliate-Links oder weiterf\u00fchrende Links zu deiner Website, deinem Blog etc. zu integrieren und damit deinen Podcast bei Suchmaschinen besser sichtbar, allgemein bekannter zu machen, mehr H\u00f6rer zu generieren oder auf weiterf\u00fchrende Produkte oder Kan\u00e4le von dir hinzuweisen.<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Schritt 9: Einen Hosting Service f\u00fcr deinen Podcast finden<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Nachdem du es geschafft hast, die ersten Episoden deines Podcast erstellen zu k\u00f6nnen, brauchst du nur noch ein Zuhause, um so richtig mit dem Podcast starten zu k\u00f6nnen \u2013 also einen Hosting Service mit Speicherplatz, auf dem alle deine Podcast-Folgen gespeichert werden.<\/span><\/p>\n<p>Zudem bieten die meisten Dienste einen Webplayer zum Beispiel als WordPress-Plugin f\u00fcr deine Website an und eine Analytics-Funktion f\u00fcr die Auswertung deiner H\u00f6rer und Statistiken an. Beispiele f\u00fcr solche Dienste sind Podigee oder Libsyn. Manche der Tools sind kostenfrei oder bieten Pakete je nach Frequenz und L\u00e4nge der einzelnen Folgen an.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du jedoch eine komplette L\u00f6sung f\u00fcr dein Online Business suchst, kann ich dir Spreadmind empfehlen. Dort kannst du nicht nur deinen Podcast erstellen, sondern auch mit deiner Website oder deinem Blog verbinden oder als Gesamtpaket zusammen mit <a href=\"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/online-kurs-erstellen\/\">Online-Kursen<\/a> und weiteren digitalen Produkten in einer <a href=\"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/online-akademie-erstellen\/\">Online Akademie<\/a> im Abomodell anbieten.<\/span><\/p>\n<p>Ein Netflix f\u00fcr Online-Kurse sozusagen, mit dem du geballte Wissenspakete schn\u00fcren und dein <a href=\"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/online-wissen-vermitteln\/\">Expertenwissen in die Welt hinaustragen<\/a> kannst. 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Dein Host, wie zum Beispiel Spreadmind richtet dir dazu einen RSS-Feed deines Podcasts ein und erm\u00f6glicht dir, diese mit dem dazugeh\u00f6rigen Logo, dem Cover sowie den Shownotes zu versehen. Ein RSS-Feed ist quasi ein Link zu den Podcast-Dateien, welcher alle wichtigen Informationen rund um deinen Podcast speichert, und bei entsprechenden \u00c4nderungen wie etwa bei einer neuen Episode oder einer Anpassung des Logos oder einer Beschreibung direkt die Plattformen informiert, auf denen der Podcast ver\u00f6ffentlicht wurde. Eine neue Folge oder eine \u00c4nderung einer bestehenden tr\u00e4gst du daher immer bei deinem Host direkt ein und nicht jeweils auf der einzelnen Podcast-Plattform. Wie einfach du deinen Podcast mit Spreadmind ver\u00f6ffentlichen kannst, erf\u00e4hrst du in <\/span><a href=\"https:\/\/docs.spreadmind.de\/article\/443-wie-veroffentliche-ich-einen-podcast-bei-itunes\"><span style=\"font-weight: 400;\">dieser Anleitung<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. Jede Plattform bietet zudem eine kurze Anleitung an, wie du den Link deines RSS-Feeds einreichen kannst, damit diese deinen Podcast ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Schritt 11: Podcast bewerben<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn du so richtig mit deinem Podcast starten m\u00f6chtest, ist das richtige Marketing daf\u00fcr sehr wichtig. So solltest du nicht nur daf\u00fcr sorgen, dass man den Podcast auf deiner Website findet, sondern solltest diesen zwecks Reichweitengewinnung auch \u00fcber die Social Media-Kan\u00e4le verbreiten, auf denen du aktiv bist und auch deinen Newsletter, um deine Interessenten und bestehenden Kunden \u00fcber das neue Format zu informieren.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aus den \u00dcberlegungen, die du bereits in Schritt 1 angestellt hast, sollten sich idealerweise bereits auch die Social Media-Kan\u00e4le ergeben, die sich f\u00fcr eine Vermarktung des Podcasts in deinem Falle eignen. Geeignete Beispiele w\u00e4ren Facebook, Instagram, LinkedIn, Xing oder YouTube. Wenn du etwa vorab per <a href=\"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/e-mail-marketing-bei-online-kursen\/\">Newsletter<\/a> \u00fcber den Release deines Podcasts informierst, kannst du diese Kan\u00e4le dazu nutzen, die Menschen neugierig auf dich und dein Thema zu machen und daf\u00fcr zu sorgen, dass du direkt zum Start einige H\u00f6rer bekommst.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Du solltest jedoch schauen, dass deinen Social Media-Kan\u00e4le nicht zu reinen Marketing-Zwecken genutzt werden. Wenn du die passende Nische gefunden hast, m\u00f6chten deine Follower und H\u00f6rer eine Bindung zu dir aufbauen k\u00f6nnen, was nur funktioniert, wenn sie \u00fcber diese Kan\u00e4le mehr \u00fcber den Menschen hinter dem Podcast selbst erfahren k\u00f6nnen. <\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Wie beim Thema deines Podcasts selbst, ist es auch wichtig, mit Postings \u00fcber deinen Podcast f\u00fcr einen Mehrwert bei deinen Followern zu sorgen. Wenn du dir eine richtige Community zu deinem Podcast aufbauen m\u00f6chtest, kannst du beispielsweise auf Facebook eine Gruppe zu deinem Podcast starten, \u00fcber welche deine H\u00f6rer sich mit dir sowie untereinander austauschen und \u00fcber die im Podcast behandelten Themen diskutieren k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Weitere Ans\u00e4tze w\u00e4ren, dass du die n\u00e4chste Episode mit Teasern oder Trailern bewirbst oder zus\u00e4tzliche Informationen zu den Episoden als Post ver\u00f6ffentlichst.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch als Feedbackkanal kann Social Media dienen, was dir hilft, eventuelle \u00c4nderungsw\u00fcnsche und Verbesserungsvorschl\u00e4ge direkt in die n\u00e4chste Folge einflie\u00dfen zu lassen. Teile Inspirationen, Tipps oder gebe interne Einblicke zum Beispiel von der Erstellung des Podcasts und du wirst sehen, deine Follower und H\u00f6rer werden sich f\u00fcr deine Social Media-Kan\u00e4le und deinen Podcast begeistern k\u00f6nnen. Zudem machst du dir als Experten einen Namen und bist deinem <a href=\"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/online-business-aufbauen\/\">erfolgreichen Online Business<\/a> einen Schritt n\u00e4her gekommen.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem eigenen Podcast schwimmst du voll auf der Trendwelle! Kaum ein anderes Medium verzeichnet aktuell solche Wachstumsraten. Kein Wunder, denn Podcasts sind ein sehr praktisches Marketinginstrument, wenn du deine Botschaft und dein Wissen mit Interessenten und Kunden teilen m\u00f6chtest. 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