{"id":3828,"date":"2016-10-12T12:46:50","date_gmt":"2016-10-12T10:46:50","guid":{"rendered":"https:\/\/spreadmind.de\/?p=3828"},"modified":"2025-12-02T15:10:24","modified_gmt":"2025-12-02T14:10:24","slug":"online-kurs-ausliefern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/online-kurs-ausliefern\/","title":{"rendered":"Wie du den Inhalt deines Online Kurses ausliefern solltest"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\">[et_pb_section global_module=\"20659\"][\/et_pb_section]<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene M\u00f6glichkeiten, wie man den Inhalt seiner Online Kurse ausliefern kann. Sinnvoller Weise unterteilt man seine Inhalte in Lektionen und manchmal gliedert man diese dann noch in Module.<\/p>\n<p>Allerdings stellt sich jetzt die Frage, ob man alle Lektionen von Beginn an auf einen Schlag freischalten soll, oder ob die Lektionen automatisch in Abh\u00e4ngigkeit vom Kursbeginn in einem zeitlich vorgegebenen Rahmen freigeschaltet werden sollen (z.B. Pro Woche eine Lektion). Diese Frage m\u00f6chte ich in diesem Artikel genauer beleuchten und dir auch eine Empfehlung aussprechen.<\/p>\n<h2>Wie du den Inhalt deiner Online Kurse ausliefern solltest, h\u00e4ngt von 3\u00a0Faktoren ab:<\/h2>\n<ul>\n<li>Deinem Gesch\u00e4ftsmodell<\/li>\n<li>Dem didaktischen Aufbau deines Kurses<\/li>\n<li>Deiner Zielgruppe<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>1. Dein Gesch\u00e4ftsmodell:<\/strong><\/h3>\n<p>Es gibt ja die verschiedensten Bezahlvarianten, wie ein Online Kurs verkauft werden kann. \u00dcber Einmalzahlung, per begrenzter Ratenzahlung oder auch als Abo.<\/p>\n<p>Wenn du mit einem Abo-Modell auf den Markt gehen m\u00f6chtest, kann ich dir aus meiner pers\u00f6nlichen Erfahrung dazu raten, die Inhalte deines Online Kurses wochenweise automatisch freizuschalten, anstatt alles auf einmal preis zu geben.<\/p>\n<p>Denn solltest du alle Inhalte auf einen Schlag im ersten Monat schon zur Verf\u00fcgung stellen, wirst du leider die Erfahrung machen, das wesentlich mehr Kunden direkt wieder k\u00fcndigen. Bei digitalen Inhalten ist es leider so, dass diese ziemlich einfach auf dem eigenen Rechner gespeichert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Selbst Videos, die man nur streamen kann, k\u00f6nnen mit einem entsprechenden Add-On f\u00fcr den Browser relativ leicht herunter geladen werden. Einmal auf dem Rechner gespeichert k\u00f6nnte sich der Teilnehmer nun fragen, warum er weiterhin f\u00fcr den Zugang zum Kurs bezahlen soll.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sieht es auch bei der Ratenzahlung aus. Wenn du sicherer gehen willst, dass die meisten Teilnehmer auch alle Raten bezahlen, dann solltest du die Inhalte sukzessive ausliefern.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, das klingt wenig vertrauensvoll gegen\u00fcber seinen Kunden. Aber nach \u00fcber 8 Jahren in den verschiedensten M\u00e4rkten und Zielgruppen, kann ich dir nur von meiner Erfahrung in diesem Bereich berichten.<\/p>\n<p>Solltest du deinen Online Kurs nur \u00fcber Einmalzahlung anbieten, w\u00e4re es aus Sicht des Gesch\u00e4ftsmodells durchaus m\u00f6glich, alle Inhalte auf einmal auszuliefern.<\/p>\n<p>Doch zuvor solltest du den zweiten Faktor, n\u00e4mlich den didaktischen Aufbau deines Kurses bedenken.<\/p>\n<h3><strong>2. Der didaktische Aufbau deines Kurses:<\/strong><\/h3>\n<p>Stell dir mal die Frage, was einen Online Kurs besonders wertvoll f\u00fcr die Teilnehmer macht. Im Prinzip geht es n\u00e4mlich darum, dass dein Online Kurs durch Informationen den Kunden auf m\u00f6glichst bestem Weg von seinem Problem zur L\u00f6sung f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ohne Online Kurs m\u00fcsste er sehr viel Zeit aufbrauchen, um die Inhalte selbst im Internet zu recherchieren. Aber es kommt neben der reinen Information auch noch darauf an, in welcher Reihenfolge man Informationen lernen und anwenden sollte.<\/p>\n<p>Ein guter Online Kurs tut genau das: Er vermittelt die Inhalte in einer sinnvollen und didaktischen Weise, damit das Gelernte auch zielf\u00fchrend umgesetzt werden kann.<\/p>\n<p>Wenn du also nun alle Inhalte deines Kurses zu Beginn etwas lieblos hin klatschst und den Teilnehmer dann damit alleine l\u00e4sst, ist der Online Kurs nur halb so wertvoll wie er es sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Es ist also klar, dass die Inhalte schon mal sch\u00f6n in Lektionen und \/ oder auch Module aufgegliedert werden sollten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus kann es jetzt aber eben sogar noch wertvoller sein, wenn man den Teilnehmer \u201ezwingt\u201c, diese Lektionen in einem zeitlichen Rahmen umzusetzen und ihn erst weitermachen l\u00e4sst, wenn er die vorangegangene Lektion auch umgesetzt hat.<\/p>\n<p>Immer wieder habe ich n\u00e4mlich Teilnehmer kennen gelernt, die bei allen zur Verf\u00fcgung stehenden Inhalten das meiste \u00fcberspringen und nur die Lektion anschauen und umsetzen, die ihnen gerade in den Kram passet oder von der sie ausgehen, dass sie jetzt ihren gr\u00f6\u00dften Engpass l\u00f6sen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum Kursleiter kann ein Teilnehmer oft aber gar nicht wissen, was sein wirklicher Engpass ist, weil er das gro\u00dfe Bild noch nicht sehen kann. Das ist es auch, was einen Experten und Autor eines Online Kurses ausmacht. Er sieht das \u201eBig Picture\u201c und kennt den Weg vom Problem zur L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Je nach didaktischem Aufbau deines Kurses kann es also enorm wichtig sein, deine Teilnehmer in einem zeitlich vorgegebenem Rahmen durch die Lektionen zu f\u00fchren. Ich gehe sogar so weit, dass neben der gewonnen Zeit durch die Abnahme der Recherche erst das den eigentlichen Mehrwert eines Online Kurses ausmacht, weil du ihn so viel zielsicherer bei der Umsetzung begleitest.<\/p>\n<p>Man kann sogar soweit gehen und nach jeder Lektion, konkrete Handlungsanweisungen formulieren. Die n\u00e4chste Lektion darf dann erst angegangen werden, wenn die \u201eHausaufgabe\u201c richtig umgesetzt wurde. Letztendlich ist der Erfolg eines Online Kurses n\u00e4mlich nicht das Vermitteln m\u00f6glichst vieler Inhalte, sondern die m\u00f6glichst hohe Erfolgsquote in der Umsetzung und Zielerreichung.<\/p>\n<h3><strong>3. Deine Zielgruppe:<\/strong><\/h3>\n<p>Letztendlich kommt es noch auf die Zielgruppe deines Online Kurses an. Es kann nat\u00fcrlich durchaus sein, dass zum Beispiel ein Unternehmenskunde, der seine Mitarbeiter mit deinen Inhalten schulen m\u00f6chte, darauf besteht alle Inhalte auf einen Schlag zu bekommen.<\/p>\n<p>Das ist dann sinnvoll, wenn die Mitarbeiter bzw. auch andere Teilnehmer unterschiedliche Wissensst\u00e4nde haben und ein gemeinsamer Start keinen Sinn macht. Das ist zwar eher die Ausnahme und du solltest generell deine Teilnehmer beim Standpunkt Null abholen, trotzdem kann das nat\u00fcrlich auch ein entscheidender Faktor sein, wie man seine Inhalte ausliefert.<\/p>\n<p>Je nach Kunde und Zielgruppe kann in seltenen F\u00e4llen also auch die Auslieferung der kompletten Inhalte von Beginn an sinnvoll sein.<\/p>\n<p>Letztendlich w\u00fcrde ich f\u00fcr diese Entscheidung jedoch die Erfolgsquote der Teilnehmer zur Erreichung ihrer L\u00f6sung als erste Priorit\u00e4t ansehen. Aus meiner Erfahrung war diese immer am h\u00f6chsten, wenn ich den didaktischen und zeitlichen Rahmen als Kursleiter vorgegeben habe.<\/p>\n<p>Oft kommt n\u00e4mlich noch hinzu, dass bei zu vielen zug\u00e4nglichen Lektionen die Kursteilnehmer schlicht weg \u00fcberfordert sind. Dem kann man auch entgegenwirken, indem man seine Kunden h\u00e4ppchenweise und sensibel an das Thema heranf\u00fchrt. Genau dieses besonnene und zielorientierte F\u00fchren durch die Inhalte deines Kurses kann diesen so richtig wertvoll machen.<\/p>\n<p>Viel Erfolg mit deinem Online Kurs!<\/p>\n<p>Dein Mario Schneider<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt verschiedene M\u00f6glichkeiten, wie man den Inhalt seiner Online Kurse ausliefern kann. Sinnvoller Weise unterteilt man seine Inhalte in Lektionen und manchmal gliedert man diese dann noch in Module. Allerdings stellt sich jetzt die Frage, ob man alle Lektionen von Beginn an auf einen Schlag freischalten soll, oder ob die Lektionen automatisch in Abh\u00e4ngigkeit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":18585,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3828","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3828","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3828"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3828\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20901,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3828\/revisions\/20901"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18585"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/spreadmind.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}