Einen Online Kurs erstellen – Meine Erfahrungen und wertvolle Tipps für dich

Einen Online Kurs erstellen – Meine Erfahrungen und wertvolle Tipps für dich

Du bist sicherlich schon mal an den Punkt gelangt, wo du dir folgende Frage gestellt hast: „Warum soll ich überhaupt einen Online Kurs bzw. ein digitales Produkt erstellen?“

Nun, dies lässt sich eigentlich sehr einfach beantworten:

Du möchtest dein Wissen mit anderen teilen. Du möchtest anderen Menschen helfen, die genau das gleiche Problem hatten bzw. haben wie du und ihnen eine Lösung zeigen. Und das am besten sofort.

Aber nicht nur das. Was anfangs mit einem hohen Zeitaufwand verbunden ist, zahlt sich am Ende auf jeden Fall aus: Du schaffst ein digitales Produkt, welches nachhaltig ist. Interessenten können es zu jeder Zeit und von jedem Ort der Welt aus kaufen – egal ob Montag morgens um 5:00 Uhr oder Freitag abends um 23:30 Uhr. Sie haben nach dem Kauf sofort Zugriff auf deine Inhalte und können bereits mit der ersten Lektion beginnen.

Ich denke mehr braucht es wirklich nicht, um die gestellte Frage zu beantworten 😉

Beim Erstellen eines Online Kurses solltest du dich auf jeden Fall mit diesen drei Bereichen intensiv beschäftigen:

  1. Vorbereitung
  2. Content Production (Inhalte produzieren)
  3. Nacharbeit

Unter Vorbereitung verstehe ich nicht nur das Zusammentragen der notwendigen Information, sondern auch die genaue Analyse der Zielgruppe, für die du deinen Online Kurs erstellen möchtest. Wenn du nämlich weißt, was deine Zielgruppe braucht und welche Wünsche sie hat, wird es dir viel einfacher fallen, deinen Online Kurs auch erfolgreich zu verkaufen.

Wenn du Inhalte produzierst und aufbereitest, solltest du auf einen sinnvollen, didaktischen Aufbau deines Contents achten.

Die Nacharbeit wird leider viel zu oft vernachlässigt. Damit meine ich nicht das Kontrollieren deines Inhalts, sondern vielmehr die Betreuung deiner Kunden während des Kurses und auch nachdem sie ihn beendet haben.

Ich werde im Nachfolgenden sehr genau auf diese drei Bereiche eingehen und dabei oft Parallelen zu der Erstellung meines ersten Online Kurses ziehen. Ich möchte meine Erfahrungen mit dir teilen und dir weitere Tipps + Ratschläge mit auf den Weg geben.

1. Die Vorbereitung – Das A und O beim Erstellen eines Online Kurses

Habe keine Angst davor zu glauben, dass dir für die Erstellung eines Online Kurses das nötige Expertenwissen fehlt. Denn um ein Experte zu sein, benötigt es nicht irgendein Zertifikat oder abgeschlossenes Studium.

Vielmehr solltest du für dein Thema brennen, es mit Leidenschaft und aus voller Überzeugung behandeln. Und genau diese Leidenschaft für das Thema hast du mit deiner Zielgruppe gemein. Deinen Online Kurs erstellst du daher nicht für dich selbst, sondern immer für deine Zielgruppe.

Stelle dir zu Beginn folgende Fragen:

  • Wer ist überhaupt meine Zielgruppe?
  • An wen soll sich der Online Kurs richten?
  • Ist die Idee meines Produktes überhaupt für meine Zielgruppe relevant?

Meistens findest du dich selbst in deiner Zielgruppe wieder: Vielleicht warst du einmal an dem selben Punkt wie deine Zielgruppe gerade jetzt.

Frage dich also, was die Wünsche und Träume deiner Zielgruppe sind, aber auch deren Ängste und Sorgen. Bringe ihren sehnlichsten Wunsch in Erfahrung und vor allen Dingen den größten Engpass, der sie daran hindert, diesen Wunsch zu erfüllen.

Genau da kannst du mit deinem Produkt ansetzen. Dein Online Kurs sollte der Schlüssel sein, der deine Teilnehmer vom Problem zielgerichtet zur Lösung führt.

Ein persönliches Beispiel: Ich habe 2014 mein erstes Webdesign-Projekt bei Mario mit WordPress und dem Headway-Theme umgesetzt. Das war auch das erste Mal, dass ich überhaupt von Headway gehört und damit gearbeitet habe (ein WordPress-Theme, mit welchem du deine Webseite selbstständig aufbauen und gestalten kannst). Das Theme ist komplett englisch-sprachig, was für mich allerdings dank meines Auslandaufenthalts nicht problematisch war, dennoch brauchte ich sehr lange, bis ich überhaupt verstanden habe, wie Headway funktioniert und aufgebaut ist.

Mein Wissen habe ich mir teilweise mit Hilfe von ein paar englischsprachigen YouTube-Videos, aber vor allem durch viel Testen und Probieren angeeignet. Und wenn ich ehrlich bin: Es gab oft Momente, wo ich wirklich am verzweifeln war… Aber sobald man die Funktionsweise verstanden hat, fällt es einem nach und nach leichter und man hat auch Spaß bei der Arbeit.

Dann sollte ich für Mario eine Headway Schulung für einen seiner Online Kurse erstellen. Und dabei habe ich mir folgende Fragen gestellt:

  • Was für Probleme hatte ich zu Beginn mit Headway?
  • Welche Bereiche / Funktionen habe ich nicht verstanden?
  • Womit habe ich immer noch Probleme, weil ich es einfach immer noch nicht verstehe? Sind diese relevant für meine Zielgruppe? (Wenn Ja: Recherchieren & Verstehen 🙂 )
  • Wer ist überhaupt meine Zielgruppe?
  • Welchen Wissensstand hat meine Zielgruppe? Was kann ich voraussetzen und was nicht?
  • Wird meine Zielgruppe Probleme mit der englischen Sprachen haben?
  • Welches Ziel hat die Schulung? Was sollen die Teilnehmer am Ende erreicht haben?

Ich weiß, du hörst das wahrscheinlich sehr oft – aber es ist nun mal unglaublich wichtig, seine Zielgruppe, also deine potentiellen Käufer, zu kennen. Mir hat es z. B. sehr geholfen, als ich meine Zielgruppe besser kennen gelernt habe:

→ Coaches, Trainer und Berater, die ihr Expertenwissen über das Internet mit anderen teilen möchten. Über eine Webseite wollen sie in den Suchmaschinen gefunden werden, wollen Traffic generieren und eine hohe Conversion Rate erzielen (Conversion bedeutet die Umwandlung eines Besuchers in einen Interessenten und potentiellen Kunden). Dafür benötigen sie eine Webseite, die perfekt auf ihre Bedürfnisse und auf ein optimiertes Online Marketing abgestimmt ist.

Für mich war somit schnell klar: Ich muss meine Zielgruppe komplett bei Null abholen. Denn es ist womöglich das erste Mal, dass sie sich mit dem Thema „Webseiten Erstellung“ auseinander setzen. Ich kann daher weder voraussetzen, dass sie die Technik und Funktionsweise, die hinter dem Headway Theme steckt, auf Anhieb verstehen, noch, dass sie alle englischen Wörter sinngemäß übersetzen können. Das Ziel der Schulung war, dass die Teilnehmer am Ende ihre eigene Webseite komplett selbstständig aufgebaut und dazu noch gestaltet haben. Aber vor allem: Dass sie verstanden haben, was sie da eigentlich gemacht haben.

Ich kann dir nur einen Rat geben: Hole auch du deine Zielgruppe komplett bei Null ab.

Setze keinen Wissenstand voraus (sofern es nicht ein Fortgeschrittener Kurs werden soll). Und habe immer ein Ziel vor Augen, welches deine Teilnehmer am Ende erreichen sollen.

Was ist, wenn du deine Zielgruppe kennst, dir aber eine die Idee für ein Produkt fehlt?

Nun kann es auch sein, dass dir einfach die passende Idee für ein Produkt noch nicht gekommen ist. Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen, um auf eine Produktidee zu stoßen und zwei davon möchte ich dir genauer vorstellen.

1. Starte eine Umfrage.

Dies setzt allerdings voraus, dass du bereits auf potentielle Teilnehmer zurückgreifen kannst. Teilnehmer sind z. B. Leser deines Blogs, Abonnenten in der E-Mail-Liste oder deine Facebook-Fans.

Und das sind die Fragen, die du unbedingt in deiner Umfrage stellen solltest:

  1. Was ist im Moment deine größte Hürde im Bereich XY? (Beispiel: „Was ist im Moment deine größte Hürde um ein Online Business aufzubauen?“, „Was ist im Moment deine größte Hürde um eine eigene Webseite zu erstellen?“ usw.)
  2. Was hindert dich konkret daran, die oben genannte Hürde zu bewältigen?
  3. Was würde es für dich bedeuten, dieses Problem zu lösen?

Bei der ersten Frage hast du für die Antwortmöglichkeit zwei Optionen, welche dir auch unterschiedliche Ergebnisse liefern:

  • Option 1: offene Antwort. Deine Teilnehmer können ihren eigenen Text verfassen. Du kommst dadurch auch zu ganz neuen Erkenntnissen, welche Probleme deine Zielgruppe hat, an die du noch gar nicht gedacht hast. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn du deine Branche noch nicht so gut kennen solltest.
  • Option 2: Auswahlmöglichkeit. Wenn du deine Branche schon ziemlich gut kennst und auch deren Probleme, dann kannst du deinen Teilnehmern ein paar Antworten zur Auswahl vorlegen. Dadurch erreichst du dann eher eine Wertung der bereits bekannten Probleme und du reicherst deine bisherigen Erkenntnisse an. Ein Vorteil bei dieser Option ist, dass du weißt, welches Produkt du als nächstes erstellen könntest. Oder auch welche Produkte aufeinander aufbauen sollten.

Im Grunde fragst du mit der ersten Frage ganz konkret nach dem oben angesprochenen Engpass.

Die zweite Fragestellung hilft dir, zu erfahren, welche Themen du in deinem Produkt integrieren und behandeln solltest. Vor allem unterstützt es deine erste Frage – denn du erfährst hier, warum genau das ihre größte Hürde ist.

Die dritte und letzte Frage liefert dir Ergebnisse, wie du das Produkt später vermarken sollest. Welchen Nutzen hat es für deine Zielgruppe, was werden sie am Ende erreichen, wenn sie das Produkt erwerben?

Du siehst, es braucht gar nicht viele Fragen, um auf eine Produktidee zu kommen. Aber es ist eben ganz entscheidend, welche Fragen gestellt werden.

Übrigens: Du kannst mit Hilfe von „Google Formularen“ in nur wenigen Minuten eine Umfrage erstellen und diese dann entweder über einen Link per E-Mail und in Facebook teilen oder sogar auf deiner Webseite einbinden. Hier geht es zu dem Tool „Google Umfragen“.

2. Eine andere Herangehensweise ist, durch die „Amazon Bestseller“ zu einer Produktidee zu kommen.

Hierfür hat Mario bereits ein Video produziert, welches du dir unbedingt anschauen musst:

 

In welcher Form du das Produkt deinen Kunden auslieferst, bleibt dir überlassen: Es kann ein eBook sein, welches du z. B. als eine PDF-Datei zum Download anbietest. Oder, wie in meinem Beispiel der Fall, erstellst du einen Online Kurs mit verschiedenen Lektionen. Und welche Medien du innerhalb der Lektionen einsetzen möchtest, hängt meistens von deinem Inhalt, aber auch deiner Zielgruppe ab.

Bei meiner Headway Schulung war schnell klar, dass ich mit Hilfe von Videos meinen Teilnehmern am besten die Funktionsweise des Themes erklären kann. Dadurch konnten sie 1:1 genau das sehen, was ich erkläre, wo sie eine bestimmte Funktion finden und sie konnten ihr erlerntes Wissen gleichzeitig Schritt für Schritt umsetzen.

Bevor ich mit dem zweiten Teil „Content Production“ fortfahre, möchte ich noch einmal kurz die wichtigsten Erkenntnisse aus dem ersten Teil zusammen fassen:

  • An wen soll sich der Online Kurs richten? Kenne deine Zielgruppe. Finde ihre Träume und Wünsche heraus, aber auch ihre Ängste und Probleme.
  • Hast du eine Produktidee? Wenn nein, nutze z. B. Umfrage-Tools oder die Amazon Besteller-Liste um zu erfahren, welche Probleme deine Zielgruppe hat und nach welcher Lösung sie suchen.
  • Ist der Online Kurs überhaupt relevant für deine Zielgruppe? Dein Online Kurs muss der Schlüssel sein, der deine Teilnehmer von ihrem Problem zielgerichtet zu einer Lösung führt.

2. Content Production – Inhalte für deinen Online Kurs erstellen, didaktisch aufeinander aufbauen und produzieren

Wenn du deine Zielgruppe kennst und somit auch das Thema deines Online Kurses klar ist, kannst du nun mit dem Sammeln von Inhalten beginnen. Sei in diesem Stadium deines Arbeitsprozesses komplett frei und losgelöst von jeglicher Struktur oder Aufbau deines Online Kurses. Dieser Prozess wird „Brainstorming“ genannt. Hier geht es wirklich darum, erst einmal alle Informationen, Ideen, Themen und Inhalte zu sammeln.

Am besten erstellst du hierfür eine Mindmap mit verschiedenen Ideen für Hauptthemen, die du in deinem Online Kurs abdecken möchtest. Diesen Themen fügst du dann weitere Unterpunkte hinzu und beschreibst stichwortartig, welche Inhalte diese haben.

TIPP
Eine große Hilfe beim Erstellen einer Mindmap ist für mich das kostenlose Mindmap-Tool von bubbl.us. Du brauchst dich lediglich mit deiner E-Mail-Adresse zu registrieren und kannst bis zu drei Mindmaps kostenlos erstellen.

Großer Vorteil: Du hast eine überaus große Fläche, auf welcher du deine „Bubbles“ erstellten kannst. Somit kannst du alle Bereiche (Recherche, Umfragen, Zielgruppenanalyse, Produktidee usw.) für das Erstellen eines Online Kurses auch in einer Mindmap realisieren.

Mache dir innerhalb deiner Mindmap ebenfalls Notizen, welches Medium sich am besten für die Aufbereitung eines bestimmten Themas eignen würde. Denn deine Lektionen müssen nicht alle dem selben Schema folgen.

Je nach Produktart und Lerntyp der Zielgruppe macht es Sinn, mehrere Medien miteinander zu kombinieren. So habe ich mich bei der Headway Schulung hauptsächlich für Videos entschieden, aber jede Lektion mit einem kleinen Einführungstext eingeleitet.

Finde heraus, welche Medien für dich und deine Teilnehmer am besten passen würden:

Video – Du stehst vor der Kamera. Wenn du dich vor einer Kamera sicher fühlst, dann erstelle doch ein Willkommens-Video, in welchem du deine Teilnehmer begrüßt und ihnen zeigst, was sie denn alles erwartet. Das kann auch schon das einzige Mal gewesen sein, dass du vor der Kamera stehst.

Video – Bildschirmaufnahmen. Hierbei erklärst du etwas an deinem Computer und nimmst gleichzeitig deinen Bildschirm dabei auf. So kannst du einen Prozess erklären und gleichzeitig auch anhand einer Präsentation zeigen, wie dieser denn funktioniert. Mario z. B. erstellt meistens eine Power-Point oder PDF-Präsentationen, bei der er beim Präsentieren auch gleichzeitig den Bildschirm und den Ton über das integrierte Mikrofon aufnimmt.

Video-Kombination – Bildschirmaufnahme und zusätzliche Aufnahme über Kamera oder integrierte Laptopkamera. Nicht jeder fühlt sich gleich beim ersten Mal sicher vor der Kamera und kann dabei auch noch frei sprechen. Oft braucht man einfach eine gewisse Zeit, bis man sich sicher und unbeschwert bei dem Vortrag fühlt. Meistens passiert das genau dann, wenn du komplett in dein Thema eingestiegen bist.

Probiere dabei doch einfach mal aus, deinen Bildschirm aufzunehmen und dich zusätzlich dabei zu filmen. Du wirst sehen, es wird oft Momente geben, bei denen du gar nicht merkst, dass eine Kamera dich nebenbei filmt und du wirst komplett frei sprechen und gestikulieren. Füge diese Ausschnitte doch einfach deinen Bildschirmaufnahmen hinzu. Oder auch gleich die komplette Aufnahme.

MP3 Audiodateien. Da man bei diesem Medium nichts sehen sondern nur hören kann, ist hier eine klare und deutliche Aussprache besonders wichtig. Sonst wird es für den Zuhörer ziemlich anstrengend, dir über längere Zeit zuzuhören. Versuche dabei, störende Geräusche aus deinem Umfeld zu reduzieren (Geschrei, Straßenverkehr, Baulärm,…).

Text. Du musst nicht immer ein Video oder ein MP3 nutzen, um deine Inhalte aufzubereiten. Oft reicht es auch aus, die Inhalte deiner Lektionen einfach zu schreiben. Sehe deine Lektionen als einen Teil einer Blog-Artikel-Serie an, die ein bestimmtes Thema behandelt. Den Text einer jeden Lektion gestaltest du mit verschiedenen Überschriftsformaten, Zitaten und vielen Absätzen, damit sie für deinen Teilnehmer einfach zu erfassen und zu lesen sind. Füge an passenden Stellen auch ruhig Bilder ein, um z. B. einen Prozess zu verdeutlichen.

Wenn du deiner Mindmap nichts mehr hinzuzufügen hast, beginnst du, deine Inhalte zu strukturieren.

Im nächsten Schritt baust du deine Inhalte didaktisch aufeinander auf. Kurz gesagt bedeutet ein „didaktischer Aufbau“, dass deine Teilnehmer den Online Kurs in einer bestimmten aber vor allem auch sinnvollen Reihenfolge durcharbeiten sollen.

Oftmals geschieht diese Strukturierung noch während deines Brainstormings: Du entwickelst ein Gefühl dafür, welche Inhalte mehr für die Einleitung und den Hauptteil geeignet sind und welche Themen du besser in die letzten Lektionen deines Online Kurses packst.

→ Inhalte für die Einleitung:

In der ersten Lektion deines Online Kurses solltest du auf jeden Fall deine Teilnehmer begrüßen. Dies kann über einen Text, im besten Falle aber über ein Video geschehen. Probiere es einfach mal aus:

  • Setze oder stelle dich in eine Umgebung, in der du dich sicher fühlst. Das kann dein Arbeits- oder Wohnzimmer sein, oder auch dein Lieblingsplatz in deinem Garten.
  • Begrüße den Teilnehmer zu deinem Online Kurs, bedanke dich dafür, dass er mit an Bord ist – denn so etwas ist nicht selbstverständlich.
  • Stelle dich noch einmal ganz kurz vor.
  • Weise deinen Teilnehmer auf den interaktiven Austausch mit dir hin: über die Kommentarfunktion in jeder Lektion oder via E-Mail.

Aber nicht vergessen: Halte dich kurz!

Das muss kein langes Video werden, es reichen 2-3 Minuten. Du möchtest deine Teilnehmer ja nicht ewig aufhalten 😉

Wenn du bei der Bereitstellung deines Online Kurses die Möglichkeit einer Übersichtsseite hast, dann packe das Willkommens-Video auf diese Seite und z. B. eine Video-Anleitung, wie der Kurs aufgebaut ist und wie der Teilnehmer ihn am besten durcharbeiten kann, in deine erste Lektion.

Wie ich z. B. die Teilnehmer in meiner Headway Schulung begrüßt habe, siehst du hier in meinem Willkommens-Video:

→ Inhalte für den Hauptteil und den Schluss:

Ab jetzt beginnt das eigentliche Aufteilen deiner Inhalte in einzelne Lektionen. Für die Teilnehmer meiner Schulung war damals die Verwendung von Modulen und Lektionen sehr hilfreich. So gesehen war also das Modul 1 mit insgesamt 6 Lektionen meine Einleitung des Online Kurses.

Die Lektionen 1-4 haben sich mit einigen Vorbereitungen beschäftigt, die abgearbeitet werden müssen, um überhaupt mit dem Theme arbeiten zu können.

Die Lektionen 5-6 beschäftigten sich damit, das Theme und dessen Grundaufbau und Funktionsweise bis ins kleinste Detail zu erklären.

Erst in Modul 2, 3 und 4 lernten die Teilnehmer dann in den einzelnen Lektionen, wie sie sich eine Webseite aufbauen und gestalten konnten. Abgerundet wurde die Schulung durch ein paar Zusatzmodule, um weitere Funktionen zu erläutern, welche nicht unbedingt in meinen didaktischen Aufbau innerhalb der Module 2-4 gepasst haben.

Versuche also, den roten Faden nicht zu verlieren und deine Teilnehmer strukturiert durch deinen Online Kurs zu führen. Mache von der Verwendung einzelner Module Gebrauch.

Didaktischer Aufbau Online Kurs
Didaktischer Aufbau eines Online Kurses unter der Verwendung von Modulen und Lektionen

In der letzten Lektion deines Kurses fasst du zusammen, was dein Teilnehmer nun in diesem Kurs gelernt und welche Ziele erreicht hat. Ggfs. zeigst du ihm auch hier auf, wie es nun weiter gehen kann (Hausaufgaben, Abschlussgespräch, nächstes Produkt o.ä.).

Weitere Tipps für die Aufbereitung deiner Inhalte innerhalb einer Lektionen:

Wenn es zu deinem Online Kurs passt, gebe ruhig am Ende einer Lektion eine Hausaufgabe auf, die deine Teilnehmer erst machen müssen, um mit der nächsten Lektion weiterarbeiten zu können.

Verweise in deinen Lektionen auch ab und zu auf (kostenlose) Tools, welche du selbst nutzt oder die für deine Zielgruppe nützlich sein könnten. Oder auch auf einen Blog-Artikel von einem Experten aus deiner oder einer anderen Nische, wenn es denn gerade zu deinem Inhalt passt.

Teile deine Videos, Texte, MP3-Dateien sinnvoll auf die Lektionen auf. Versuche nicht, für jedes einzelne Medium jeweils eine Lektion zu erstellen – fasse ruhig mehrere Medien und Inhalte in einer Lektion zusammen.

So kann eine Lektion z. B. aus einem Einleitungstext gefolgt von einem Video, einer kurzen, stichwortartigen Zusammenfassung des Videos, einem weiteren Zwischentext gefolgt von einer MP3-Datei und einem letzten Video bestehen.

Achte darauf, dass du die Titel der Module und Lektionen klar formulierst. Wenn du merkst, dass die Verwendung von Modulen keinen Sinn bei dir macht, dann verzichte darauf. Vergib auch für jedes Video sowie jeder MP3 eine kurze Überschrift, damit der Teilnehmer weiß, was ihn erwartet.

Wenn es an das Produzieren der Inhalte geht – Videos und MP3 aufnehmen, Texte formulieren – dann achte am besten auf drei wichtige Punkte:

1. Sei organisiert.

Denn Ordnung ist das halbe Leben 😉 Erstelle auf deinem Computer eine sinnvolle Ordnerstruktur, in welcher du alle deine Dateien und Informationen zu deinem Produkt ablegst. Meine Ordnerstruktur sieht in der Regel folgendermaßen aus:

Diagramm Online Kurs erstellen
Arbeite organisiert und strukturiert – lege eine sinnvolle Ordnerstruktur für die Aufbereitung deiner Inhalte an, um dich leichter zurechtzufinden.
  • Ordner 1: Name deines Produkt/Online Kurs
  • Ordner 1.1: „Vorbereitung“ – Hier packst du all deine Recherche, Informationen, Brainstorming und Ideen rein. Wie du das organisierst, bleibt dir überlassen. Bei mir herrscht hier meistens ein „kreatives Chaos“ 🙂
  • Ordner 1.2: „Content Produktion“
  • Ordner 1.2.1: „Modul 1 Lektion 1“ – je nach dem, wie du deinen Online Kurs strukturiert hast, benennst du auch so die weiteren Ordner der einzelnen Module und Lektionen
  • Dateien im Ordner 1.2.1: Benenne auch deine Dateien sinnvoll! Glaube mir, wenn du in einem halben Jahr oder Jahr diese Dateien anschaust oder nach etwas suchst, wirst du froh sein, alles so strukturiert vorzufinden. Ich persönlich setze noch bei jeder fertig geschnittenen und exportierten Video- oder MP3-Datei ein „RZ“ an das Ende des Dateinamens. RZ steht für Reinzeichnung. Dies ist die Datei, die ich in meine Lektionen einbinden möchte.
  • Ordner 1.3: „Nacharbeit“ – Hier kannst du ebenfalls deine vorbereiteten Texte für die Autoresponder, diverse Zusammenfassungen, Feedback usw. sammeln.

2. Backup, Backup, BACKUP!

Bitte, bitte speicher deine Dateien auch zusätzlich auf einer externen Festplatte oder in der Cloud ab. Es gibt nichts Ärgerlicheres, als den bereits produzierten Inhalt auf einmal zu verlieren, weil der Computer meint, er müsste streiken.

3. Erstelle einen Fahrplan / Redaktionsplan für das Produzieren deiner Inhalte:

  • Deadline – Lege ein Datum fest, wann der Online Kurs fertig erstellt sein muss. Mit allen Inhalten und allem drum und dran.
  • Lege fest, an welchen Tagen in der Woche du Content produzieren kannst.
  • Bestimme, wie viele Stunden am Tag dir zur Verfügung stehen.
  • Anhand der verfügbaren Tage stellst du erst einmal Wochenziele auf: Was musst du in Woche 1 erreichen, was in Woche 2 usw.
  • Stelle dann genau definierte Tagesziele auf: Welche Lektion möchtest du bearbeiten. Welche Videos sollen aufgenommen werden. Wann werden sie bearbeitet (schneiden, rendern/exportieren, Qualität überprüfen).

TIPP
Setze deine Ziele nicht zu hoch an. Plane lieber mehr Zeit für das Erstellen einer Lektion ein und passe den Fahrplan nach und nach an deine Arbeitsweise an. Du musst erst einmal selbst herausfinden, wie lange du z. B. für das Erstellen eines Videos brauchst.

Und dann legst du endlich mit dem Produzieren deiner Inhalte los 🙂

Versuche dir beim Erstellen eines Videos eine Person vorzustellen, der du den Inhalt präsentieren möchtest. Als ich vor der Kamera stand, habe ich nicht die Kamera an sich gesehen, sondern immer eine bestimmte Person, der ich etwas erzählt oder erklärt habe. Das fühlt sich am Anfang etwas komisch an, aber schon ziemlich schnell wirst du dich sicherer fühlen.

Wenn du mal bei einer Aufnahme etwas wichtiges vergessen solltest und dies erst im Nachhinein merkst, dann musst du nicht das Video oder Audio komplett neu aufnehmen. Füge einfach deiner Lektion ein weiteres Video/Audio hinzu, welches du nachträglich erstellt hast. Keiner ist perfekt – das wissen auch deine Teilnehmer 😉

Ich würde an deiner Stelle auch die Zeit erfassen, die du jeden Tag für deine Produktion brauchst. Schreib dir in deinem Fahrplan auf, was du wann gemacht hast und wie lange du dafür gebraucht hast. Das hilft besonders bei der Abschätzung des weiteren Zeitaufwands für deinen Online Kurs. Passe gegebenenfalls deinen Fahrplan an. Außerdem ist die Zeiterfassung auch für später sehr nützlich, wenn du deinen nächsten Online Kurs erstellen möchtest. So kannst du bereits besser abschätzen, wie viel Zeit du einplanen musst.

Wir bei Spreadmind benutzen z. B. für die Zeiterfassung seit kurzem das Tool „Clockodo“. Hier kannst du Projekte und Work Tasks (Aufgabenbereiche) bereits im Vorfeld definieren oder auch ein zur Verfügung stehendes Budget für ein Projekt einplanen. Immer wenn du an deinem Inhalt arbeitest, startest du einfach die Stoppuhr. Aus Erfahrung können Mario und ich sagen: Das ist wirklich super praktisch! Hier kannst du Clockodo 14 Tage kostenlos testen.

Nachdem du nun all deine Inhalte für deinen Online Kurs vorbereitet, aufbereitet und produziert hast, stellst du deinen Online Kurs auf deiner Webseite oder auf einer externen Plattform ein.

Was auf keinen Fall dabei fehlen darf, ist ein guter Verkaufstext oder ein Verkaufsvideo. Denn wie willst du sonst deinen Kunden zeigen, was sie in diesem Kurs erwartet und dass dein Online Kurs genau das ist, was sie gerade brauchen?

Ich möchte hier nur kurz auf die wichtigen Punkte eines Verkauftextes eingehen:

  • Es gibt eine klare Ausgangssituation bzw. einen Grund, warum du diesen Kurs erstellt hast. Es gibt ein Problem, welches du erst einmal beschreibst. Erinnere dich an die erste Frage aus der Umfrage: Was ist die größte Hürde für dich im Bereich XY? Gehe darauf ein! Darüber holst du deine Zielgruppe ab und fesselst sie.
  • Oder beschreibe, welche Probleme du am Anfang hattest. Was war deine größte Hürde im Bereich XY?
  • Beschreibe, für wen dieser Kurs gemacht ist und für wen nicht. Stelle die Punkte gegenüber. Auf der „Pro“-Seite sollte sich logischerweise deine Zielgruppe komplett wieder finden.
  • Beschreibe ausführlich, was den Teilnehmer in dem Online Kurs erwartet. Was ist das Ziel? Was hat er am Ende erreicht? Zeige ihm also unbedingt den Hauptvorteil auf, den er hat, wenn er deinen Online Kurs gekauft hat.
  • Beschreibe deinem potentiellen Teilnehmer, wie es sein wird, wenn er sein größtes Problem gelöst hat. Entfalte so seine Vorstellungskraft, wie es wäre, das Problem nicht mehr zu haben.

Wenn du an diesem Punkt angelangt bist und deinen Online Kurs bereits verkauft hast – Glückwunsch!

Aber Vorsicht – ab jetzt startet eine weitere intensive Phase. Die Phase der Nacharbeit.

3. Die Nacharbeit – Lass deine Teilnehmer nicht alleine im Regen stehen!

Diese Phase ist leider ein Bereich, der von vielen stark vernachlässigt wird. Das ist sehr schade und besonders ärgerlich für deinen Kunden. Eine schlechte Betreuung führt meist dazu, dass deine Kunden wieder abspringen und auch weitere Produkte von dir nicht mehr erwerben möchten, weil sie unzufrieden sind.

Ich möchte dir in dem letzten Teil des Artikels 4 Tipps mit auf den Weg geben, wie du deine Teilnehmer während des Online Kurses und auch nachdem sie ihn beendet haben, betreuen kannst.

1. Sag „Danke“

Und das gleich in der ersten Lektion oder deinem Willkommens-Video. Du freust dich doch darüber, dass dein Online Kurs gekauft wurde und du dein Wissen mit dieser Person teilen kannst, oder? Dann zeige es ihr auch.

Stehe vor der Kamera oder schreib einen Text und füge ein Bild von dir hinzu. Es ist immer besser, ein Bild von dir als Autor im Kopf zu haben, wenn der Teilnehmer dir beim sprechen zuhört oder deine Lektionen liest und durcharbeitet.

2. Veröffentlichen der einzelnen Lektionen

Du kannst deine Lektionen alle auf einen Schlag veröffentlichen. Somit hat der Teilnehmer nach dem Kauf Zugriff auf alle Inhalte und kann diese in beliebiger oder festgelegter Reihenfolge durcharbeiten.

Oder du veröffentlichst deine Lektionen wochenweise. Das wird auch „Lesson Dripping“ genannt, also das „tröpfchenweise“ Veröffentlichen von Lektionen. Und das voll automatisiert. Woche für Woche erscheint eine neue Lektion.

Dies unterstütztest du gleichzeitig über einen automatisierten Newsletter (Autoresponder):

„Hey XY,

die nächste Lektion XY ist nun freigeschaltet. Hier lernst du ganz konkret, wie du XY umsetzen kannst.
Schau es dir an, ich freue mich auf dich.

Dein Autor XY.“

3. Mache von Autorespondern Gebrauch

Wenn du deine Lektionen Woche für Woche veröffentlichst, dann weißt du, wann z. B. ein Teilnehmer beim Ende des ersten Moduls angekommen ist. Versende automatisiert eine E-Mail und frage ihn, wie er in dem Modul 1 zu Recht gekommen ist.

Hier eine Liste an möglichen Fragen:

  • Frage, was ihm am meisten schwer gefallen ist.
  • Was war seine größte Hürde.
  • Womit hatte er oder sie am meisten Probleme.
  • Oder in welcher Lektion ist er stecken geblieben?
  • Hat er eine Frage zu einer bestimmten Lektion?
  • Schreibe eine kurze Zusammenfassung, was er in Modul 1 alles gelernt hat.
  • Schreibe, was ihn nun als nächstes erwartet.
  • Lobe deine Teilnehmer – denn sie haben bestimmt schon einiges gelernt, erreicht oder bereits umgesetzt.
  • Weise ihn auf den interaktiven Austausch mit dir hin: Kommentare in den Lektionen oder Fragen per E-Mail.
  • Weise ihn auf die meist gestellten Fragen im Forum hin.
  • Erstelle ein kurzes FAQ mit den drei meist gestellten Fragen und deinen Antworten.

Ich rate dir, dich bei diesen Autorespondern kurz zu halten. Überschütte deinen Teilnehmer nicht mit Fragen, sondern teile diese lieber auf deine gesamten Autoresponder auf. Somit schreibst du deinem Teilnehmer nach Ende eines Moduls auch nicht immer das Selbe, sondern gibst ihm neue Hinweise, Tipps oder fragst ihn nach seiner Meinung zu einer bestimmten Lektion.

Es wird Teilnehmer geben, die vielleicht selten oder sogar nie auf deine Autoresponder antworten werden. Ich würde sagen, das spricht dann für sich 🙂 Du wirst auch Teilnehmer haben, die auf jede deiner E-Mails antworten werden.

An dieser Stelle sei gesagt: E-Mails und Fragen zu beantworten beansprucht viel Zeit. Du musst für dich wissen, wie viel Zeit du am Tag oder pro Woche für den Support, die Betreuung einplanen kannst. Je nach dem, wie viel Zeit dir zu Verfügung steht, setzt du vorgefertigte Autoresponder ein.

4. Gib deinen Teilnehmern am Ende noch etwas mit auf den Weg

Wenn deine Teilnehmer ein Modul oder deinen Online Kurs beendet haben, kannst du ihnen z. B. ein Zertifikat ausstellen. Oder eine Zusammenfassung der aller wichtigsten Punkte des Kurses als PDF-Datei zum Download.

Eine Checkliste, weitere Tipps & Tricks oder auch ein Abschlussgespräch via Skype. Frage ihn, ob er seine Ziele erreicht hat und wenn nein, warum nicht?
Somit erhältst du gleichzeitig auch Feedback zu deinem Online Kurs, das überaus nützlich für ist.

 

Wenn du meinen Artikel nun bis hierhin gelesen hast – WOW! Danke für deine Zeit!

Das war bestimmt extrem viel an Inhalt, was du wahrscheinlich erstmal sacken lassen musst…

Ich möchte dir zum Schluss noch eines mit auf den Weg geben:

Sei nicht von dir enttäuscht, wenn sich dein Online Kurs zu Beginn nicht so verkauft, wie du es dir erhofft hast. Hänge das Projekt nicht an den Nagel.

→ Frage deine bisherigen Teilnehmer, was ihnen an dem Kurs gefallen hat oder nicht.

→ Gib ein paar Personen aus deiner Zielgruppe kostenlosen Zugang zu deinem Online Kurs, damit sie diesen Testen und dir ein ausführliches Feedback geben können.

→ Sei offen für Kritik. Sehe sie als konstruktive Kritik an. Natürlich ist das nicht immer der Fall, aber meistens sind deine Teilnehmer sehr ehrlich zu dir. Lass dann die Kritik für ein paar Tage ruhen und finde danach heraus, wie du diese kritischen Punkte in positive Werte für deinen Online Kurs umsetzen kannst.

Wir bei Spreadmind haben vier Leitsätze (Core Values), die bei uns im Büro an der Wand hängen.

Einer davon lautet: „Wir sind dankbar für Erreichtes“.

Sei auch du dankbar dafür, was du geleistet und erreicht hast. Bekommst du Kritik, dann profitiere davon. Ohne dieses Feedback könntest du dein Produkt nicht noch besser machen.

 

Danke, dass ich meine Erfahrungen und mein Wissen, die ich bei der Erstellung meines ersten Online Kurses gemacht habe, mit dir teilen durfte. Ich hoffe es ist auch etwas hilfreiches für dich dabei 😉

Mich interessierten auch deine Erfahrungen, die du bei Erstellung deines Online Kurses gemacht hast – vielleicht hast du auch noch weitere Tipps und Ratschläge für praktische Tools? Schreibe es mir einfach in einem Kommentar.

Alles Liebe, deine

Signatur Anke Altmann

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36 Kommentare

  1. Super Artikel – Bringst damit noch mehr Struktur und Klarheit in die Umsetzung meiner Ideen ins fertige Produkt –

    Liebe Anke
    Vielen Dank!

    Tobias

  2. Hallo Anke,

    Du hast hier einen sehr guten Fahrplan beschrieben. Du machst Mut, dass man sich mit dem Erstellen eines Online Kurses befassen sollte. Der Spruch der Dankbarkeit sollte jeder verinnerlichen. Der Satz entstresst.

    Du erwähnst immer wieder strukturiertes Vorgehen. Dazu möchte ich etwas ergänzen.

    Unser Gehirn arbeitet leider 😉 nicht so strukturiert. Da hilft Deine Struktur. Ich nutze statt bubble us MindMapping, doch das sollte jeder für sich entscheiden was zu ihm passt.

    In der Vorbereitung und beim Erstellen, ob Online Kurs oder Internettexte, rauschen tausende Gedanken durch den Kopf. Ich schreibe mir diese Gedanken auf und ordne sie der Mind Mapping zu.

    Ich arbeite auch parallel mit Hängemappen. Darin lege ich schriftliche Gedanken ab. Die Hängemappen sind thematisch nach aktuellen Kunden-Projekten, eigenen Projekten usw. geordnet. Ich füttere zusätzlich mein Texter Archiv.

    Somit reduziere ich den Verlust wichtiger Infos.

    Achja, das Runterbrechen auf Tagesziel hat sich bei mir nicht bewährt, weil ich für manche Dinge zwei, drei Tage brauchte.

    Danke auch für das Video von Mario. Ein winziges Detail hat mich auf eine Idee gebracht, um eines meiner Produkte mit einem Kapitel zu ergänzen. Und natürlich steht die Idee schon auf dem Papier 😉

    Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg.

    • Hallo Holger,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar und dein tolles Feedback.

      Ich arbeite übrigens auch noch ganz klassisch mit Stift und Papier für meine To-Do-Listen. Tut einfach gut, die abgearbeiteten Punkte durchzustreichen 😉

      Deine Ergänzung der Hängemappen ist sehr hilfreich, dankeschön. Viele – darunter falle auch ich – brauchen einfach etwas „in der Hand“, um es besser abarbeiten zu können.

      Es freut uns, dass du eines deiner Produkte um ein weiteres Kapitel ergänzen konntest!

      LG Anke

  3. Super Artikel und damit ein guter Leitfaden für jeden, der einen eigenen Online-Kurs erstellen möchte. Ich finde es übrigens noch sinnvoll, wenn man kurz googelt, ob es nicht bereits einen Kurs zum gleichen Thema gibt. Dann sollte man überlegen, ob man das Thema trotzdem durchzieht und dafür neue Alleinstellungsmerkmale schafft („Der einzige Kurs mit XY“ oder „Nur hier erfährst Du wie…“) oder vielleicht ein anderes Thema nimmt, dass einem mindestens genau so liegt. Denn nur dann macht es Sinn und macht auch Spaß.

    Bin gespannt auf die nächsten Artikel. 🙂

    Viele Grüße,
    Kay

    • Hallo Kay,

      danke für deinen Tipp bzgl. Alleinstellungsmerkmal! Das ist natürlich auch ein sehr wichtiger Punkt, den du da ansprichst. Dieses Alleinstellungsmerkmal sollte dann unbedingt in den Verkaufstext bzw. -video mit einbezogen werden.

      LG Anke

  4. Hallo Anke,
    ich gratuliere dir zu diesem gelungenen und umfangreichen Artikel. Man spürt, dass du wirklich informieren willst und echt guten Content frei zur Verfügung stellst – das macht Spaß und Lust auf mehr.
    Mario hat in seiner Email dazu aufgefordert, in einem Kommentar den Wunsch nach weiteren Artikeln mit wertvollen und hilfreichen Infos zu äußern, was ich hiermit tun will – ich würde mich sehr über einen regelmäßigen Input aus Artikeln dieser Art freuen.

    Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße

    Uwe

  5. Wow, das ist mal eine detaillierte und hilfreiche Anleitung. Damit werde ich es endlich schaffen und mich trauen. Vielen Dank dafür…

  6. Vielen lieben Dank liebe Anke für diesen Beitrag! Den werde ich mir morgen in Ruhe anschauen, denn das ist genau mein Thema im Moment! Klasse!

  7. Liebe Anke,

    ganz toll, sehr gut strukturiert UND endlich mal wer, der das Prinzip
    „es gibt keinen Ersatz für Verstehen“ berücksichtigt. Sehr motivierend.

    • Hallo Josef,

      danke für dein Feedback. Es ist immer wichtig, die Erstellung eines Produktes als einen größeren Prozess anzusehen. Da gibt es viele Komponenten, die aufeinander einwirken und die man berücksichtigen sollte.

      Ich hoffe die Motivation trägt Früchte 😉

      LG Anke

  8. Hallo Anke,
    vielen Dank für den ausführlichen Artikel und die guten, wertvollen Ideen (auch Marios Video); da werde ich nach und nach auch meinen ersten Onlinekurs noch optimieren 🙂

    Viele Grüße und dir/euch weiterhin viel Erfolg mit Spreadmind und überhaupt!
    Hansmartin

  9. Liebe Anke,

    herzlichen Dank für diesen unglaublich wertvollen, hilfreichen Artikel! So eine tolle und ausführliche Erklärung und Auflistung findet man sonst nur in bezahlten Kursen. Auch an Mario Danke für das Video. Das ist für mich eine ganz neue Idee. Wär ich nie drauf gekommen. 😉

    Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle auch für deinen super Support und deine Hilfsbereitschaft. Ich fühle mich als spreadmind-Autor wirklich gut aufgehoben. Jedes Problem wird gelöst. Das was du in Punkt 3 – Die Nacharbeit ansprichst, das wird vor allem von dir wirklich auch gelebt.

    Dankbare Grüße
    JonaMo

    • Hallo JonaMo,

      danke für deine lieben Worte. Es ist wirklich erstaunlich, mit welch simplen Tipps man auf eine Produktidee stoßen kann, wie z. B. bei Mario’s Video.

      Ja, mir liegt der dritte Punkt wirklich am Herzen. Denn was bringt es, ein Produkt zu verkaufen, wenn du danach nicht mehr für deine Teilnehmer erreichbar bist? Der Fokus liegt nicht auf dem Geld, sondern darauf, das Leben anderer verbessern zu wollen (das ist auch einer unserer Core Values).

      Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Online Business,
      LG Anke 🙂

  10. Hallo Anke, ich kann mich dem Lob nur anschließen. Das ist wirklich ein sehr fundierter und umfassender Artikel. Sich klar zu machen, wo man die Teilnehmer abholt und wo sie am Ende des Kurses sein sollen, sind ganz wichtige Hilfen, um den Kurs genau auf die Situation der Zielgruppe zuzuschneiden. Mit deinem Beispiel machst du das auch sehr deutlich.

    Und auch die Ordnerstruktur mit“sprechenden“ Bezeichnungen ist nicht zu unterschätzen, wie ich selbst erfahren durfte. Wenn man nach längerer Zeit in einem Kurs etwas Bestimmtes sucht, weiß man oft nicht mehr, ob das in Modul 3, 4 oder 5 zu finden ist.

    Auch bei all den anderen Punkten konnte ich nur immer wieder heftig mit dem Kopf nicken. Ein super Artikel. Gern mehr davon.

    Viele Grüße
    Monika

  11. Hallo Anke,
    ein super Artikel den ich unbedingt öfter lesen muss. Das Thema ist so komplex. Ich freue mich schon auf Deinen nächsten Beitrag.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Gabi

    • Hallo Gabi,

      ja, das hast du Recht, man muss immer den Überblick bewahren 😉 Ich wünsche dir viel Spaß beim Erstellen deiner Kurse und freue mich schon auf unser nächstes Treffen 🙂

      Liebe Grüße
      Anke

  12. Hi Anke, finde ich einen tollen Beitrag. Ich starte gerade mit meiner Seite http://www.spezialmamas.de – Hilfe für Mütter behinderter Kinder.
    Dazu möchte ich auch einen online Kurs erstellen, gerade für Mütter die erst frisch die Diagnose erhalten haben. Ich möchte Sie mit einem Kurs über die ersten 12 Monate begleiten.
    Hast du einen Tipp für gute Technik und Software? Freue mich auf Rückmeldung. Birgit

    • Hallo Brigit,

      danke für deinen Kommentar. Ich bin gerade auf deiner Seite gewesen – das ist wirklich ein toller Blog. Du zeigst gleich auf der Startseite ganz konkret, um was es auf diesem Blog geht. Somit holst du deine Zielgruppe perfekt ab.

      Richtet sich deine Frage eher an den Zeitpunkt während des Erstellen eines Kurses? Also welches Kamera-Equipment, Programm zum Schneiden von Videos etc. benötigt wird oder welche Technik/Software du brauchst, um den fertig gestellten Kurs nun zu vermarkten/verkaufen?

      Liebe Grüße
      Anke

  13. Hier sind wirklich sehr viele wertvolle Tipps enthalten.
    Werde definitiv einige für meinen neuen Online Kurs verwenden.
    Solche ausführliche Artikel finde ich genial. Vielen Dank dir. Gerade zu diesem Thema gibt es das kaum.
    Beste Grüße
    Fredrik

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